Eine Frage der Psyche?
Durch den Serien-Stand ergibt sich nun allerdings eine neue psychologische Situation. Spannend wird sein, wie Vancouvers junge Mannschaft diese annehmen wird.
"Ich muss keine Vier-Augen-Gespräche führen", so Green. "Ich mache mir keine Sorgen, wir werden okay sein." Auch der erfahrene Verteidiger Chris Tanev sieht diesbezüglich keinen akuten Handlungsbedarf. "Es ist einfach: Wir müssen ein Spiel gewinnen. Jeder war schon in diesen Situationen, vielleicht nicht alle in der NHL, aber auf hohem Level. Wir alle kennen das Gefühl, wenn es ums Überleben geht." Kapitän Bo Horvat empfiehlt: "Wir dürfen nicht verkrampft an die Sache rangehen. Wir müssen einfach spielen. Alles andere kommt von alleine. Wir müssen uns ans System halten, alles raushauen und die kleinen Dinge richtig machen. Nicht zu viel nachdenken und verkrampfen. Wir wissen, dass es eine Siegen-oder-Fliegen-Situation ist, aber wir dürfen uns deswegen nicht verrückt machen."
Gerade die jungen Spieler sollen sich ein Beispiel an Horvat nehmen, findet Tanev: "Er geht mit gutem Beispiel voran, spielt hart, kämpft, skatet, scort. Er macht alles für uns und führt uns an. Die Spieler folgen ihm, ziehen mit und schauen zu ihm auf."