Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2025/26 unter die Lupe. Die zweiteilige Bestandsaufnahme besteht aus einer Analyse und einem Beitrag mit drei zentralen Fragen, mit denen sich die Mannschaften auseinandersetzen müssen.
In dieser Ausgabe: Die Analyse der Columbus Blue Jackets
Seit dem Ende der regulären Saison 2024/25 sind inzwischen gut drei Monate vergangen – und die Columbus Blue Jackets denken immer noch darüber nach, was hätte sein können. Nachdem sie in den beiden vorangegangenen Spielzeiten jeweils den letzten Platz in der Metropolitan Division belegt hatten, waren sie bis zum Schluss in einer von Verletzungen geplagten Saison mitten im Kampf um eine Wildcard in der Eastern Conference dabei. Am Ende mussten sie sich mit einer Bilanz von 40-33-9 und den daraus resultierenden 89 Punkten knapp den Montreal Canadiens geschlagen geben, die es auf 91 Zähler (40-31-11) brachten und sich somit die zweite Wildcard im Osten sicherten.
Trainer Dean Evason hat die Mannschaft unter seiner Regie klar besser gemacht. Daran wollen die Blue Jackets in der neuen Saison anknüpfen.
Die wichtigsten Veränderungen im Kader
Spektakuläre Wechsel blieben in dieser Offseason bislang aus. General Manager Don Waddell arbeitete vielmehr an den Details und versuchte, dem Kader mehr Tiefe zu verleihen. Zu den prominenteren Neuzugängen gehörte Stürmer Charlie Coyle. Der 33-Jährige wurde am 27. Juni im Rahmen eines Trades von den Colorado Avalanche verpflichtet und soll dem jungen Team mit seinen Führungsqualitäten voranbringen.
Coyle ist ein rechtsschießender Center, der Columbus auch im Bullykreis helfen sollte – dort lag das Team in der vergangenen Saison mit einer Quote von 47,8 Prozent nur auf Platz 27 der NHL. In 83 Spielen der regulären Saison erzielte Coyle für die Boston Bruins und die Avalanche zusammen 35 Punkte (17 Tore, 18 Assists) und kam in sieben Playoff-Spielen auf ein Tor.






















