Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2025/26 unter die Lupe. Die zweiteilige Bestandsaufnahme besteht aus einer Analyse und einem Beitrag mit drei zentralen Fragen, mit denen sich die Mannschaften auseinandersetzen müssen.
In dieser Ausgabe: Drei Fragen bei den Columbus Blue Jackets
1. Bleibt Kapitän Jenner diesmal gesund?
Eine Verletzung, die er sich noch vor Beginn dieser Saison zugezogen hatte, warf den Kapitän der Columbus Blue Jackets lange aus der Bahn. Boone Jenner erlitt im Trainingslager eine schwere Schulterverletzung, die ihn 2024/25 auf lediglich 26 Einsätze beschränkte.
Trotz der langen Auszeit war er danach sehr produktiv: Sieben Tore und 19 Punkte konnte er verbuchen – obwohl er erst am 22. Februar sein Saisondebüt feierte. Hochgerechnet auf 82 Spiele hätte er rund 22 Treffer und 60 Punkte erzielt. Sehr wahrscheinlich hätten die Blue Jackets mit einem gesunden Jenner den Einzug in die Stanley Cup Playoffs geschafft.
Wie groß der Unterschied tatsächlich gewesen wäre, bleibt zwar Spekulation. Doch angesichts des knappen Rückstands auf die Montreal Canadiens – am Ende trennten beide Teams nur zwei Punkte – erscheint es plausibel, dass Jenners Ausfall den Ausschlag zugunsten der Konkurrenz gegeben hat.
Jenner gehört zu den fleißigsten Spielern im Team. Sein Spiel verkörpert den Eishockey-Stil der Blue Jackets. Er ist der Motor dieser Mannschaft, und ohne ihn ist Columbus schlichtweg nicht dasselbe Team. Jenner ist ein exzellenter Penalty-Killer, stets zuverlässig beim Bully und vor dem Tor eiskalt – all das hat dem jungen Team letzte Saison über weite Strecken gefehlt.






















