Die Buffalo Sabres kamen am Freitag zu einem Überraschungserfolg gegen die Chicago Blackhawks. Das Schlusslicht der Tabelle in der Eastern Conference schickte die bisher gut aufgelegten Blackhawks mit einem 9:3-Kantersieg aus dem KeyBank Center nach Hause.
„Das ist natürlich bitter für uns“, gab Chicagos Trainer Jeff Blashill zu. „Wir waren körperlich nicht präsent genug. Sie haben großartig gespielt, Respekt davor. Sie waren bereit, haben schnell und hart gespielt und haben Druck gemacht. Das war nicht unser bestes Spiel.“
Geschlossene Mannschaftsleistung
Die Sabres belagerten das Tor der Blackhawks bereits im ersten Drittel mit 15:3 Torschüssen und nutzten ihre Chancen. Josh Doan (14.), Jason Zucker (16.) und Bowen Byram (18., PP) trafen in schneller Folge und verschafften Buffalo die Führung. Ein Gegentor durch Tyler Bertuzzi konnte die Stimmung kaum verschlechtern.
„Sie haben letzten Abend schon knapp verloren, wenn man dann ein oder zwei schnelle Tore schießt, ist es schwierig, positiv zu bleiben“, sagte Doan. „Wir waren aber auch etwas frustriert, weil wir gegen Calgary keinen guten Auftritt hatten.“
Im zweiten Drittel ging es ähnlich weiter. Chicago gelang es zwar, die Flut an Torschüssen etwas einzudämmen, dafür wurden die Hausherren vor dem Tor effizienter. Ryan McLeod und Mattias Samuelsson lieferten einen Doppelschlag in der 26. Minute. Nach einem weiteren Gegentor legte Doan (38.) seinen zweiten Treffer zum 6:2 nach. Tage Thompson (42.), Jack Quinn (48.) und Jacob Bryson (57.) machten im Schlussabschnitt den Sack zu.
„Ich war mit wirklich jeder Reihe zufrieden“, lobte Sabres-Trainer Lindy Ruff. „Sie haben alle ihren Teil geleistet. Sie hatten alle eine gute Energie. Ein paar Tore waren etwas glücklich, aber wir haben heute auch in der Abwehr gut gespielt.“




















