marco sturm

Es war für Nico Sturm kein Spiel wie jedes andere, als er am Sonntag mit der Colorado Avalanche bei seinem Ex-Team Minnesota Wild antrat und in der Overtime mit 2:3 verlor. Der Deutsche spielte von der Saison 2018/19 an für Minnesota und wurde erst am 15. März im Tausch für Tyson Jost nach Colorado abgegeben. "Ich habe ehrlich gesagt versucht, es in den letzten 48 Stunden irgendwie so abzutun, als wäre es einfach nur ein weiteres Spiel", erzählte er.

Dies gelang ihm allerdings nur teilweise. Als Spieler der Gästemannschaft musste er einen anderen Weg gehen, um zur Eisbahn zu gelangen. "Dadurch fühlte es sich irgendwie nicht so vertraut an, als ich hereinkam. Also es war irgendwie seltsam", berichtet er. "Es fühlte sich nicht mehr so an, wie als ich hier Hockey gespielt habe. Insgesamt bin ich froh, dass das Spiel vorbei ist." Die Niederlage war laut Sturm unnötig, denn man hatte "jede Menge Torchancen."
Sturm hat bislang fünf Spiele für die Avalanche bestritten und wartet noch auf seinen ersten Scorer-Punkt. Dennoch fühlt er sich beim Top-Team aus Colorado bereits voll angekommen. "Insgesamt denke ich, dass die Mentalität dieser Mannschaft und wie wir versuchen, ein Spiel mit Tempo zu spielen, wirklich zu meinem Stil passt", sagt er. "Es hat wirklich gut zusammengepasst, ich fühle mich sehr wohl und das Trainerteam gibt mir auch genügend Raum, um meine Plays zu machen. Ich habe einfach das Gefühl, dass ich viel Vertrauen bekomme. Und wir werden sehen, wie es in den nächsten Wochen weitergeht."
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