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8.3. Spiel-Vorschau: Ohne Furcht und Tadel

Hurricanes wollen im Top-Duell gegen die Jets beide Punkte einfahren, insgesamt vier Begegnungen am Freitag angesetzt

von Axel Jeroma @nhlde / NHL.com/de Autor

Carolina Hurricanes gegen Winnipeg Jets lautet das Spitzenspiel am heutigen Freitag. Darüber hinaus sind noch drei Begegnungen angesetzt. Die Washington Capitals empfangen in einem Vergleich zweier Teams der Metropolitan Division die vom Verletzungspech geplagten New Jersey Devils. Die Florida Panthers haben die zuletzt stark auftrumpfenden Minnesota Wild zu Gast und die Anaheim Ducks erwarten die Montreal Canadiens.

Auf diese fünf Aspekte ist besonders zu achten:

Schließen die Hurricanes nach Punkten zu den Penguins auf?

Die Marschroute für die Carolina Hurricanes ist klar: Mit einem Sieg vor heimischem Publikum in der PNC Arena gegen die Winnipeg Jets wollen sie nach Punkten zu den Pittsburgh Penguins aufschließen, die auf dem dritten Platz in der Metropolitan Division liegen. Dass sich die Hurricanes vor starken Gegnern wie den Jets nicht fürchten müssen, zeigt ein Blick in die Statistik. Kein anderes Team der Liga fuhr seit dem 1. Januar mehr Siege ein und sammelte mehr Punkte als Carolina. 21-6-2 und 44 Zähler lautet die Bilanz aus den 29 Spielen im Jahr 2019.

In toller Form befindet sich Torjäger Sebastian Aho. Er traf in den vergangenen vier Begegnungen fünfmal ins Schwarze. Weniger als Torschütze denn als Vorlagengeber tat sich zuletzt Nino Niederreiter hervor. Er verbuchte bei seinen zurückliegenden drei Auftritten mindestens einen Assist und würde diese Serie gegen die Jets gerne ausbauen.

 

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Lichtet sich das Lazarett der Devils vor dem Spiel bei den Capitals?

Trainer John Hynes von den New Jersey Devils ist derzeit nicht zu beneiden. Aufgrund von Verletzungen musste er in den vergangenen Spielen immer wieder Umstellungen in der Mannschaft vornehmen. Derzeit plagen sich nicht weniger als zehn nominelle Stammkräfte mit Blessuren herum. Die einzig gute Nachricht: Bis auf den Langzeitverletzten Taylor Hall sind die meisten von ihnen nicht so schwer angeschlagen, dass ein längerer Ausfall droht. 

Mit Jesper Bratt und Nico Hischier könnten zwei Angreifer rechtzeitig vor der Partie bei den Washington Capitals wieder fit werden. Die letzten vier Matches der Devils vor dem heutigen Auftritt in der Capital One Arena gingen allesamt verloren. Wenn sie dem amtierenden Champion ein Bein stellen wollen, müssen sie vor allem ihre Quote beim Powerplay verbessern. Seit acht Spielen wartet New Jersey vergeblich auf einen Treffer in Überzahl. 18 Gelegenheiten ließ das Team ungenutzt.

Welche Serie endet beim Duell Panthers gegen Wild?

In entgegengesetzter Richtung marschieren im Moment die Florida Panthers und die Minnesota Wild, die sich im BB&T Center in Sunrise gegenüberstehen. Die Panthers kassierten sechs Niederlagen in Folge und büßten damit praktisch alle Chancen auf die Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs ein. Die Wild gewannen dagegen sechs ihrer acht letzten Begegnungen und nahmen bei den zwei verlorenen Auftritten nach Penaltyschießen zumindest noch jeweils einen Punkt mit. Gerade diese Zähler könnten sich bei dem engen Rennen im Kampf um ein Playoff-Ticket in der Western Conference als besonders wertvoll erweisen.

Ob es bei der Begegnung zu einem Schweizer Stürmerduell zwischen Denis Malgin (Panthers) und Kevin Fiala (Wild) kommt, ist noch nicht sicher. Malgin gehörte in den sieben letzten Spielen verletzungsbedingt nicht zum Aufgebot seiner Mannschaft. 

Video: MIN@NSH: Fiala gleicht nach Bully aus

Legen die Ducks den Grundstein zu einer Aufholjagd?

Die Anaheim Ducks hatten sich den Saisonverlauf komplett anders vorgestellt. Vier Wochen vor Ende der regulären Saison liegen sie im Westen auf dem vorletzten Platz. Schlechter sind nur die Los Angeles Kings. Der Rückstand auf einen Playoff-Platz beträgt 13 Punkte und ist in den verbleibenden 24 Spielen nur mit einer fulminanten Siegesserie wettzumachen. Aus diesem Grund sind sie heute im Honda Center gegen die Montreal Canadiens zum Erfolg verdammt.

Die Ducks haben nach wie vor große Probleme im Abschluss. Mit 151 Toren aus 68 Begegnungen stellen sie das angriffsschwächste Team in der Western Conference. Erfreulich ist dagegen die Tendenz bei Korbinian Holzer. Der Münchner stand in allen vier bisherigen März-Partien der Ducks auf dem Eis. Bei der 4:5-Heimniederlage am Mittwoch gegen die St. Louis Blues gelang ihm zudem sein zweiter Assist im insgesamt achten Spiel in der laufenden Saison.

Welche Meilensteine sind in den vier Partien möglich?

Drei Spieler stehen unmittelbar vor einem Jubiläumseinsatz. Es handelt sich dabei um Trevor van Riemsdyk (Carolina Hurricanes/300 Spiele), Connor Hellebuyck (Winnipeg Jets/200) und Steven Santini (New Jersey Devils/100). Jordan Staal (Hurricanes) und Travis Zajac (Devils) benötigen noch ein Tor oder eine Vorlage, um die Marke von 500 Scorerpunkten zu erreichen. Gleiches gilt für Kevin Fiala, um auf 100 Punkte zu kommen. Und sollte Shea Weber (Canadiens) ein Tor gelingen, wäre es sein 200. Treffer in der NHL.

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