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Bei den Olympischen Winterspielen Milano Cortina 2026 vertreten NHL-Spieler erstmals seit 2014 wieder ihre jeweiligen Nationen. NHL.com/de bietet den Fans täglich eine Zusammenfassung aller Eishockey-Spiele.

Hier sind die Ergebnisse der Qualifikationsrunde vom 17. Februar:

Deutschland – Frankreich 5:1

Deutschland hat sich am Ende deutlich mit einem 5:1 in der Qualifikationsrunde gegen Frankreich durchgesetzt und ist souverän ins Viertelfinale gegen die Slowakei am Mittwoch (12.10 Uhr MEZ) eingezogen. Die Slowakei hatte bei Olympia 2022 Bronze gewonnen, nachdem sie in der Qualifikationsrunde Deutschland ausgeschaltet hatten.

Den Grundstein legte die DEB-Auswahl im ersten Drittel, als sie nach Treffern von Leon Draisaitl (4.), Frederik Tiffels (11.) und JJ Peterka (19.) mit 3:0 führten. Draisaitl glänzte nicht nur durch seine Direktabnahme im Powerplay, sondern auch durch zwei Vorlagen bei den beiden weiteren Toren der Deutschen im dritten Drittel durch Josh Samanski (48.) und dem Empty-Net-Treffer von Nico Sturm 56 Sekunden vor dem Ende.

Philipp Grubauer im deutschen Tor überzeugte erneut mit insgesamt 30 Saves und musste sich nur durch Pierre-Eduard Bellemare zum zwischenzeitlichen 1:3, dem einzigen Tor im zweiten Drittel nach 24:02 Minuten geschlagen geben. Verteidiger Moritz Müller hatte den Puck mit seinem Schlittschuh unabsichtlich und unhaltbar ins eigene Netz abgefälscht.

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Schweiz – Italien 3:0

Die Schweiz hat durch ein 3:0 in der Qualifikationsrunde gegen Gastgeber Italien in der Rho Ice Hockey Arena das Viertelfinale gegen Titelverteidiger Finnland am Mittwoch (18.10 Uhr MEZ) erreicht. Nico Hischier glänzte mit einem Tor und zwei Vorlagen.

Der Schweizer Torhüter Leonardo Genoni verbuchte mit 20 Paraden seinen zweiten Shutout bei diesen Olympischen Spielen. Zu-Null-Spiele sind für Genoni, den MVP der IIHF-Eishockey-Weltmeisterschaft 2025, nichts Neues. Bei dem Turnier im vergangenen Jahr stellte er mit 243:27 Minuten ohne Gegentor einen neuen Shutout-Rekord auf. Er wurde allerdings heute nur gelegentlich gefordert. Umgekehrt musste der italienische Torhüter Damien Clara, 21-jähriger Nachwuchsspieler der Anaheim Ducks, unmittelbar glänzen und verbuchte insgesamt 48 Saves.

Philipp Kurashev und Kapitän Roman Josi erzielten ebenfalls Tore für die Schweiz, und Timo Meier steuerte zwei Vorlagen bei und erhöhte damit seine teaminterne Punktzahl auf sieben. Das Schweizer Powerplay funktionierte zweimal.

Das Torschussverhältnis lautete am Ende 51:20 zugunsten der Schweiz. Es war eine schöne Demonstration von geduldigem Eishockey, das auf Verteidigung und Puckbesitz basierte. Trotz großer Anstrengungen verloren die Italiener auch ihren vierten Auftritt bei diesem Turnier und scheiden aus.

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Die weiteren Spiele des Tages:
Tschechien – Dänemark, 16.40 Uhr
Schweden - Lettland, 21.10 Uhr

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