Mit dem ebenfalls 35-jährigen Kris Letang und dem 36-jährigen Evgeni Malkin gehörten zwei weitere Routiniers zu den Besten der Penguins an diesem Abend. Malkin traf wie Crosby einmal ins Schwarze und Letang gelangen zwei Assists. "Wir werden zwar etwas älter, aber wir sind nicht alt. Das ist ein kleiner aber feiner Unterschied. Diese Jungs sind immer noch in der Lage, ihr Elitespiel zu zeigen. Das haben sie zuletzt durchgängig bewiesen", sagte Pittsburghs Trainer Mike Sullivan über die Darbietungen der Veteranen im Team.
Während sich im Sommer viele Liga-Konkurrenten entschieden hatten, ihre Mannschaften zu verjüngen, wählte man bei den Penguins bewusst einen anderen Weg und setzte weiter auf den im wahrsten Sinne des Wortes altbewährten Kern. Das Auftaktmatch gibt den Verantwortlichen recht.
"Dadurch, dass die meisten Jungs schon ein paar Jahre bei uns sind, stimmt die Chemie innerhalb der Reihen. Das verleiht unserer gesamten Gruppe eine gewisse Stabilität und Kontinuität", konstatierte Sullivan.
Neben Crosby und Malkin gehörten bei den Gastgebern noch Jason Zucker, Jake Guentzel, Bryan Rust und Kasperi Kapanen zu den Torschützen. Schlussmann Tristan Jarry brachte es auf 26 Paraden.
Reichlich Arbeit gegen die Coyotes mussten die Special Teams der Penguins verrichten. Sechsmal traten die Powerplay-Einheiten in Erscheinung, während die Penalty-Killing-Formationen fünfmal gefordert waren. Zweimal nutzte die Mannschaft die numerische Überlegenheit zu einem Treffer, zweimal musste sie in Unterzahl ein Gegentor hinnehmen.
Die Bewertung der Special Teams durch Coach Sullivan fiel daher unterschiedlich aus. "Unser Powerplay war großartig. Das Penalty Killing dagegen muss besser werden", betonte er. "Ich verrate sicherlich kein Geheimnis, wenn ich feststelle, dass wir zwei Tore im Penalty Killing auf die gleiche Weise weggegeben haben. Zweimal haben die Coyotes einen freien Mann im Slot gefunden. Wir wissen, dass wir das besser verteidigen können. Es lag mit Sicherheit auch daran, dass ein paar neue Leute in Unterzahl auf dem Eis standen, die noch nicht mit unseren gewohnten Abläufen vertraut waren. Daran müssen wir arbeiten, so dass jeder weiß, was der andere macht."
Auffällig war das gute Forechecking der Penguins. Dabei taten sich besonders die Angreifer Zucker und Rust hervor. "Es ist eine unserer Stärken. Dadurch erzwingen wir Puckverluste beim Gegner und können selbst Offensivaktionen starten. Auf diese Weise sind heute etliche Torchancen für uns entstanden", erläuterte Zucker.
Die Penguins sind in dieser Woche noch einmal gefordert. Der Gegner hat einen klangvollen Namen. Mit den Tampa Bay Lightning gibt am Samstag (7 p.m. ET; NHL.tv; So. 1 Uhr MESZ) der diesjährige Stanley Cup Finalist seine Visitenkarte in der PPG Paints Arena ab.