"Ich weiß nicht, was da draußen passiert ist, um ehrlich zu sein. Der Puck ist mir den ganzen Abend über gefolgt", zeigte sich Carter erstaunt darüber, dass 80,0 Prozent seiner fünf Schüsse hinter Buffalos bedauernswertem Torhüter Michael Houser im Netz gelandet waren.
Mit glücklichen Zufällen allein ist ein Viererpack nicht zu begründen, meinte zu Recht Pittsburghs Trainer Mike Sullivan. "Es gibt nicht allzu viele Spiele in dieser Liga, in denen einem vier Treffer gelingen. Es ist bereits schwer, ein Tor zu schießen, geschweige denn vier in einer Partie. Das ist eine ganz große Leistung. Er lieferte ein exzellentes Spiel für uns ab", erntete Carter ein Extralob von seinem Coach.
Die 4672 Besucher in der PPG Paints Arena in Pittsburgh bereuten keinesfalls ihr Kommen, so sie es mit den Penguins hielten. Was gibt es Schöneres, als das eigene Team beim Torjubel zu unterstützen? Die Chancen hierzu standen ohnehin nicht schlecht, denn in jüngster Zeit zeigte die Mannschaft von Sullivan des Öfteren, welche Offensivpower in ihr steckt. In acht ihrer letzten 16 Partien, von denen sie zwölf für sich entscheiden konnten (12-3-1), gelangen den Penguins mindestens fünf Tore. Sie schraubten ihren Schnitt auf 3,49 Tore pro Spiel. Diesen Wert hatten sie zuletzt vor einem Vierteljahrhundert, in der Saison 1995/96 mit 4,41 Toren/Spiel, übertroffen.
Zugute kommt den Penguins, dass Sidney Crosby wie eh und je punktet. Ihr Kapitän brachte es in den vergangenen 16 Partien auf 18 Zähler (neun Tore, neun Assists), womit er ligaweit in diesem Zeitraum Platz 5 in der Scorerwertung belegt.