Grubauer trug mit insgesamt 159 Paraden, darunter zwei große Rettungstaten in den Verlängerungen von Spiel 2 und 4, die die Avalanche letztendlich jeweils mit 3:2 gewannen, zum Einzug in die nächste Runde bei. Sein großes Ziel, die unumstrittene Nummer 1 bei einer NHL-Mannschaft zu werden, rückt immer näher. Sein Vertrag in Colorado läuft noch zwei weitere Jahre, der deutlich höher dotierte von Varlamov am Saisonende aus.
"Es fühlt sich gut an", bestätigte Grubauer seine Gemütslage in einem exklusiven Telefonat mit NHL.com/de am Dienstag nach dem Training. "Es war super, dass wir ein einige Tage frei hatten, denn in den Playoffs sind immer ein paar Spieler durch das Blocken von Schüssen angeschlagen und die konnten sich somit auskurieren. Außerdem bleibt im Training etwas Zeit, um ein paar Sachen auszuprobieren."
Zwei Tage über Ostern hatte Trainer Jared Bednar seinen Jungs freigegeben, nachdem am Freitag in Spiel 5 mit einem 5:1-Sieg in Calgary die erste Runde Geschichte war. "Wir haben seit Montag das Training wieder aufgenommen und wenn unser Gegner am Mittwoch feststeht, dann wissen wir auch, wann die Serie startet und können uns auf den jeweiligen Gegner einstellen", verdeutlichte Grubauer. "Schon am Mittwoch im Training wird das ein Thema sein."
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Seit Mittwochmorgen steht fest, dass die San Jose Sharks ab Freitag der Gegner sein werden, obwohl es lange Zeit in Spiel 7 danach ausgesehen hatte als würden es die Vegas Golden Knights werden. Diese führten bis elf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit mit 3:0, ehe sie in einer fünfminütigen Unterzahl vier Tore kassierten, in der letzten Minute wieder ausglichen, aber dann in der Verlängerung doch den Kürzeren zogen. An Grubauer und den Avalanche ist das weitgehend vorbeigegangen.
"Wir werden mit dem Team unterwegs sein, aber das Spiel werden wir uns nicht anschauen, weil wir beide Mannschaften aus der Saison gut kennen", betonte Grubauer. "Es ist jedoch klar, dass wir das Ergebnis verfolgen werden. Wenn wir wissen gegen wen wir spielen, dann werden uns die Scouts erzählen, worauf besonders zu achten ist."
Grubauer ist sich bewusst, dass es keine leichte Aufgabe wird bzw. es diese in den Playoffs nicht gibt. "Es wird gegen beide Gegner hart", weiß er zu berichten. "San Jose hat seine Vor- und seine Nachteile und Vegas genauso."
Trotzdem haben sie in Colorado registriert, dass mit den Toronto Maple Leafs, Tampa Bay Lightning, Pittsburgh Penguins, Calgary Flames, Nashville Predators und Winnipeg Jets sechs Favoriten schon gescheitert sind und dass die Chancen der Außenseiter auf einen Coup dadurch steigen.