Am Sonntag um 18:30 Uhr MEZ (live bei Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv) empfangen die Pittsburgh Penguins die Detroit Red Wings in der PPG Paints Arena. Um 21 Uhr folgt die Partie der Carolina Hurricanes mit Nino Niederreiter gegen Leon Draisaitl und die Edmonton Oilers im Rogers Place in Edmonton (live bei Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv). Bereits am Samstag treten Roman Josi und Yannick Weber mit den Nashville Predators zu Hause in der Bridgestone Arena gegen die St. Louis Blues an (live bei Sport1+, DAZN, Teleclub Sport, NHL.tv).
Die Pegnuins haben mit ihren 76 Punkten (35-15-6) weit mehr als doppelt so viele Zähler auf dem Konto wie die Red Wings, die mit 32 Punkten (14-41-4) den letzten Platz der NHL belegen. Aus Pittsburgh gibt es eine erfreuliche Nachricht, der verletzte Dominik Kahun wird zwar am Wochenende noch nicht wieder einsatzbereit sein, trainierte aber wieder mit dem Team.
Fünf Gründe, warum es sich lohnen wird, das Spiel live anzuschauen:
Zucker in Pittsburgh angekommen
Die Pittsburgh Penguins gaben am Montag einen Transfer bekannt, in dem sie Alex Galchenyuk für Jason Zucker zu den Minnesota Wild schickten. In seinem zweiten Spiel für die Penguins sammelte er mit zwei Toren beim 4:1-Heimsieg gegen die Montreal Canadiens seine ersten Punkte für seinen neuen Arbeitgeber.
"Für mich geht es nur darum zu gewinnen", erklärte Zucker nach dem Spiel. "Das war großartig. Es war gut das Gefühl zurückzukriegen Spiele zu gewinnen. Es ist super das mit diesen Spielern zu erleben. Das war ein guter Abend."
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Zucker erzielte für die Wild diese Saison 29 Punkte (14Tore, 15 Assists) in 45 Spielen. In der vorherigen Saison kam er auf 21 Tore und 21 Assists, 2017/18 stellte er mit 64 Punkten, 33 Toren und 31 Assists persönliche Rekorde in allen Kategorien auf. Wenn er einen Lauf hat, kann er für die Offensive der Penguins eine wertvolle Verstärkung sein.
Die Festung PPG Paints Arena soll den Weg zur Tabellenspitze ebnen
Das Stadion der Penguins ist eine der größten Herausforderungen der Liga für Gästeteams. Mit einer Bilanz von 20-5-4 fuhren die Penguins die meisten Heimsiege ein, gemeinsam mit den Boston Bruins. Der Sieg gegen die Canadiens am Freitag war das zweite von fünf Heimspielen zwischen dem 11. und 22. Februar, lediglich unterbrochen durch einen Besuch bei den Toronto Maple Leafs am 20. Februar. Sie holten drei Punkte durch den Sieg gegen Montreal und eine 1:2-Niederlage nach Verlängerung gegen die Tampa Bay Lightning. Mit einer Siegesserie in der eigenen Halle könnten die Penguins die Washington Capitals in Bedrängnis bringen. Pittsburgh liegt in der Metropolitan Division drei Punkte hinter den Hauptstädtern auf Rang zwei, in der gesamten Liga auf Platz vier. Vor den Capitals stehen nur noch die Lightning mit 81 Punkten und die Bruins mit deren 82.
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Schaulaufen der Starstürmer
Mit Sidney Crosby und Evgeny Malkin haben die Penguins zwei der größten Stars ihrer Generation in den Reihen. Beide sind hervorragend in Form, obwohl sie diese Saison mit schweren Verletzungen zu kämpfen hatten. Malkin fiel für 13 Spiele aus und kommt in 43 Einsätzen auf 58 Punkte (18 Tore, 40 Assists), damit ist er der Topscorer des Teams.
Crosby bestritt erst 28 Spiele, verbuchte dabei aber 34 Punkte (zehn Tore, 24 Assists). Mit dieser Gesamtausbeute können sie ligaweit nicht mit den Spitzenspielern mithalten, wirft man jedoch einen Blick auf die durchschnittlichen Punkte pro Spiel, liegt Crosby mit 1,21 auf dem elften Platz, Malkin mit 1,35 sogar auf Rang sechs.