Skip to main content

Nico Hischier über Einschränkungen und Heimat

In unserer Rubrik "Breaking the Ice" steht der Schweizer zu Fragen außerhalb des Eises Rede und Antwort

von Stefan Herget / NHL.com/de Chefautor

Während der Saison 2017/18 bringt NHL.com/de jeden Mittwoch ein Feature mit dem Titel "Breaking the Ice". Darin präsentieren wir jeweils einen Spieler, der in der Liga zuletzt von sich Reden gemacht hat - auf oder abseits des Eises.

In dieser Folge: Nico Hischier (New Jersey Devils).

Ein mittlerweile 19-jähriger junger Eishockeyspieler hat im Laufe des vergangenen Jahres einen Blitzstart hingelegt und seinen Bekanntheitsgrad in der Schweiz von Null auf Hundert massiv gesteigert. Spätestens nachdem Nico Hischier beim NHL Draft 2017 an erster Position von den New Jersey Devils gedraftet wurde, waren die Zeitungen in seiner Heimat voll mit Schlagzeilen über ihn. Das hat sich bis heute nicht geändert, denn der sympathische Stürmer hat sich sofort in New Jersey etabliert und ist mit 41 Punkten (13 Tore / 28 Assists) in 67 Spielen seiner Rookie-Saison hinter Taylor Hall der zweitbeste Scorer der Devils.

Faszinierend an Hischier ist, dass er trotz der Erfolge und der gestiegenen Bekanntheit nicht nur in der Schweiz, sondern auch in den USA und Kanada, weiterhin sehr bescheiden und fast zurückhaltend wirkt. Fragen der Pressevertreter beantwortet er sehr souverän, sowohl auf Englisch als auch Deutsch.

 

[Ähnliches: Nico Hischier entwickelt sich weiterhin positiv]

 

NHL.com/de war Ende Februar in New Jersey vor Ort und hat den Schweizer Stürmer exklusiv zu ein paar Aspekten außerhalb der Eisfläche befragt:

Ein großer Teil Deiner ersten regulären Saison ist vorbei. Wurden Deine Erwartungen, was es heißt, NHL zu spielen erfüllt oder gibt es Dinge, die Du Dir anders vorgestellt hast?

"Nicht wirklich. Ich habe mir keine Ziele gesetzt, also kann ich auch keine Erwartungen erfüllen. Das ist für persönlich der beste Weg, weil ich mich dann nicht unter Druck setze. So kann ich gut spielen. Aber eine Erwartung gibt es schon, denn ich möchte dem Team helfen zu gewinnen und ich denke hier sind wir bis jetzt auf einem guten Weg. Doch die Saison ist noch nicht fertig und wir müssen weitermachen."

Video: NJD@CAR: Hischier in die Ecke des Tores

Ihr habt mit Michael Grabner und Christoph Bertschy im Farmteam bei den Devils Zuwachs an deutschsprachigen Spielern bekommen. Könnt Ihr bald in der Mannschaft Deutsch sprechen?

"Ja klar. Wir sind jetzt schon einige, die Deutsch sprechen. Ich persönlich finde das cool gelegentlich mit jemanden in der Muttersprache reden zu können. Das ist sicherlich etwas Gutes und nichts Schlechtes."

Wie lebst Du hier in Newark?

"Ich habe ein eigenes Appartement. Das ist sehr schön."

Merkst Du irgendwelche Einschränkungen im täglichen Leben, nachdem Du noch keine 21 Jahre bist und für Jüngere in den USA einiges verboten ist?

"Ja schon, aber es wirkt sich für mich nicht so schlimm aus, weil wir mit dem Eishockey viel beschäftigt sind. Alles, was man hier mit 21 Jahren erst machen darf, ist für mich kein Problem darauf zu verzichten."

 

[Ähnliches: NHL Global Series 2018: Daten, Orte und Karteninformation]

 

Was vermisst Du an der Heimat an meisten?

"Sicherlich die Familie und die Freunde, aber auch die Umgebung und die Landschaft mit den herrlichen Bergen ist etwas das mir schon fehlt und nicht zuletzt mein Heimatdorf Naters."

Du darfst mit den Devils am 1. Oktober in Bern spielen. Was sagst Du dazu?

"Ich denke so etwas dürfte nicht allzu häufig passieren, also werde ich es richtig genießen. Das Spiel wird sicher sehr viel Spaß machen. Die Möglichkeit zu haben daran teilzunehmen, ist wirklich toll und ich bin glücklich, dass die NHL das Match ausrichtet."

Mehr anzeigen

Die NHL verwendet Cookies, Web Beacons und andere ähnliche Technologien. Durch die Nutzung der NHL Websites oder anderer Online-Dienste stimmen Sie den in unseren Datenschutzrichtlinien und Nutzungsbedingungen beschriebenen Praktiken einschließlich unserer Cookie-Richtlinien zu.