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NHL Salary Cap bleibt nächste Saison bei 81,5 Millionen Dollar

Teams können Free Agents sieben Tage nach dem Stanley Cup Finale unter Vertrag nehmen

von Dan Rosen @NHLde / NHL.com leitender Redakteur

Der NHL Salary Cap bleibt in der nächsten Saison wie gehabt bei 81,5 Millionen US-Dollar und der erste Tag, an dem Unrestricted Free Agents unter Vertrag genommen werden können, ist eine Woche nach dem Stanley Cup Finale. Als letztmöglicher Spieltermin für das Cup-Finale in diesem Jahr ist der 4. Oktober vorgesehen.

Beide Festlegungen sind Teil der vierjährigen Verlängerung des NHL/NHLPA Collective Bargaining Agreements (CBA), das am Freitag vom NHL Board of Governors und der Spielervereinigung NHLPA ratifiziert worden ist. Das CBA gilt bis zur Saison 2025/26 und enthält eine Option auf eine Verlängerung bis 2026/27.

Das NHL Board of Governors und die NHLPA haben zudem den NHL Return to Play Plan für diese Saison einschließlich der Protokolle für Phase 3 (Trainingslager ab Montag) und Phase 4 (Wiederaufnahme des Spielbetriebs ab 1. August) abgesegnet.

Die Verteidiger Alex Pietrangelo (St. Louis Blues) und Torey Krug (Boston Bruins), Stürmer Taylor Hall (Arizona Coyotes) sowie die Torhüter Braden Holtby (Washington Capitals), Robin Lehner (Vegas Golden Knights) und Corey Crawford (Chicago Blackhawks) gehören zu den Spielern, die nach dieser Saison zu Unrestricted Free Agents werden können.

 

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Durch einen Passus in der CBA-Verlängerung wurde der Zeitraum für Gespräche mit Free Agents gestrichen, der gemäß der vorherigen Vereinbarung erlaubt war. Zuvor war es den Mannschaften gestattet, in den Tagen nach dem NHL Draft bis zur Eröffnung der Free Agency am 1. Juli mit den Spielern zu sprechen und über Vertragsbedingungen zu verhandeln. 

Spieler, deren Verträge nach der nächsten Saison auslaufen, können drei Tage nach der Ratifizierung des CBA eine Vertragsverlängerung unterzeichnen. Zu den Akteuren, die dazu berechtigt sind, gehören die Stürmer Alex Ovechkin von den Washington Capitals, Ryan Getzlaf von den Anaheim Ducks und Gabriel Landeskog von Colorado Avalanche sowie Torwart Tuukka Rask von den Boston Bruins.

Es wird nicht erwartet, dass der Salary Cap in den ersten Jahren des neuen CBA viel mehr als 81,5 Millionen Dollar betragen wird. Er könnte allerdings ab der nächsten Saison in kleinen Schritten ansteigen. Voraussetzung ist, dass sich die Einnahmesituation im Eishockeybereich nach den Verlusten wegen der Unterbrechung der Saison am 12. März aufgrund der Coronavirus-Pandemie wieder verbessert.

Der Salary Cap bleibt bei 81,5 Millionen Dollar, bis die Einnahmen aus dem Eishockey 3,3 Milliarden Dollar für eine vorangegangene Saison übersteigen. Er wird sich nicht um mehr als eine Million Dollar erhöhen, bevor die aufs Eishockey bezogenen Einnahmen 4,8 Milliarden Dollar übertreffen. Es sei denn, die NHL und die NHLPA einigen sich einvernehmlich darauf, den Cap um mehr als eine Million Dollar auszuweiten.

Escrow, ein Prozentsatz, der von den Spielergehältern einbehalten und auf ein Konto eingezahlt wird, ist für die Saison 2020/21 auf 20 Prozent begrenzt und soll gemäß des neuen CBA weiter sinken - auf 14 bis 18 Prozent in 2021/22, auf 10 Prozent in 2022/23 und sechs Prozent in den letzten drei Spielzeiten, in der das CBA gültig ist (2023-26).

 

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Das Geld, das den Spielern für ihre letzten Gehaltsschecks in dieser Saison geschuldet wurde, die am 15. April fällig waren, geht in voller Höhe an die Liga, um die Escrow-Auflagen zu erfüllen. Das gesamte Guthaben auf dem Treuhandkonto 2019/20 wird innerhalb von 15 Tagen nach der Ratifizierung des CBA an die Liga überwiesen.

Für diese Saison wird das Geld im Fonds für die Stanley Cup Playoffs von 16 Millionen auf 32 Millionen Dollar verdoppelt. Die NHL und die NHLPA haben sich darauf geeinigt, die Kosten für die Erhöhung um 16 Millionen zu teilen. Das bedeutet, dass 24 Millionen an die Spieler gehen werden.

Der Playoff-Fonds wird in der nächsten Saison auf 20 Millionen Dollar zurückgehen und bis zum Ende der CBA-Periode auf bis zu 24 Millionen ansteigen.

In der nächsten Saison werden die Spieler 10 Prozent ihres Gehalts und einen eventuellen Unterzeichnungsbonus zurückstellen. Allerdings mit dem Vorbehalt, dass sie durch drei gleiche zinsfreie Raten am 15. Oktober 2022, 2023 und 2024 vollständig bezahlt werden, wenn die Escrow-Raten auf niedrigere Beträge begrenzt sind.

Die Vergütung für einen Entry-Level-Vertrag steigt im Laufe des CBA von 925.000 auf eine Million Dollar. Das Mindestgehalt in der NHL wird von 700.000 auf 775.000 Dollar erhöht.

 

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Der Salary Cap einer Mannschaft wird nicht belastet, wenn Spieler ab 35 Jahren, die mehrjährige Verträge mit einer pauschalen oder von Jahr zu Jahr ansteigenden Vergütung haben, vor Ablauf ihres Kontrakts ausscheiden. Bislang blieb die Cap-Belastung auch dann bestehen, wenn der Spieler vor Ende seines Vertrags zurücktrat.

Es ist den Teams außerdem nicht länger erlaubt, Bedingungen bei einem Trade zu formulieren, die in Zusammenhang mit einem Anschlussvertrag des Spielers bei seinem neuen Klub stehen. Die Ottawa Senators beispielsweise hatten beim Trade von Erik Karlsson zu den San Jose Sharks vereinbart, dass sie Draftpicks erhalten, wenn der Verteidiger einen neuen Vertrag bei den Kaliforniern unterschreibt. Solche Deals sind künftig nicht mehr möglich.

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