Stanley Cup Final: Vegas Golden Knights v Carolina Hurricanes - Game One

Vor dem Start der NHL Preseason 2026/27 am 19. September bietet NHL.com/de einen detaillierten Einblick in jedes Team.

In dieser Ausgabe: New York Rangers

Zweimal in Folge haben die New York Rangers zuletzt die Stanley Cup Playoffs verpasst. Der jüngste der zwei Fehlschläge fällt in die Amtszeit von Trainer Mike Sullivan, der den Posten im Mai 2025 übernommen hatte. Vor der anstehenden Saison 2026/27 zeigt sich der Coach jedoch zuversichtlich, dass die Mannschaft in Zukunft eine bessere Rolle spielen wird. „Auf dem Papier haben wir ein stärkeres Team“, sagte er. „Wir freuen uns darauf, in den Wochen bis zum Beginn der kommenden Spielzeit die Kombinationen herauszufinden, die uns die nötige Balance und Produktion verschaffen, um beständig Siege in dieser Liga einzufahren.“

General Manager Chris Drury investierte in Verstärkungen für alle Bereiche. Fürs Tor holte er den erfahrenen Joonas Korpisalo (zuvor Boston Bruins). Er soll als Backup für Stammgoalie Igor Shesterkin fungieren und ihn im Falle eines längeren Ausfalls gleichwertig ersetzen. In den letzten drei Jahren hatte Jonathan Quick diesen Part übernommen. Doch der inzwischen 40 Jahre alte zweifache Stanley Cup Champion beendete seine Karriere.

Neu in der Defensive sind Sean Durzi (Utah Mammoth) und Marcus Pettersson (Vancouver Canucks). Bei ihnen handelt es sich um zwei Verteidiger, die den Puck gut bewegen können. Das ist eine unabdingbare Voraussetzung für ein einträgliches Umschaltspiel aus der eigenen Zone heraus. Das war vorige Saison ein großes Manko bei den Rangers. Durzi und Pettersson werden vermutlich zusammen das zweite Defensivpaar hinter dem Duo Vladislav Gavrikov und Adam Fox bilden.

Um die Durchschlagskraft der Offensive zu erhöhen, wurden Pavel Dorofeyev (Vegas Golden Knights), Oliver Bjorkstrand (Tampa Bay Lightning) und Joe Veleno (Montreal Canadiens) unter Vertrag genommen. Vor allem auf dem 25 Jahre alten Dorofeyev ruhen große Hoffnungen. 2025/26 brachte er es auf 37 Tore, 27 Assists und 64 Punkten in 82 Saisonspielen. In den Playoffs kamen 16 Zähler (12 Tore, 4 Assists) in 22 Auftritten hinzu. In Sachen Torabschluss war er in der regulären Saison bei Vegas erfolgreicher als der beste Goalgetter der Rangers, Mika Zibanejad, der 34-mal ins Schwarze traf.

Dorofeyev wird auf jeden Fall eine Top-6-Rolle im Angriff einnehmen. Ob der Linksaußen in der ersten oder zweiten Reihe am besten aufgehoben ist, wird die Preseason zeigen. Die Rangers planen langfristig mit dem Angreifer. Er erhielt einen Siebenjahresvertrag im Gesamtwert von 77 Millionen US-Dollar.

VGK@CAR: Dorofeyev schießt den Puck an Bussi vorbei

Bjorkstrand dürfte nach Lage der Dinge die Rechtsaußen-Position in der zweiten Sturmformation einnehmen. Veleno könnte als Center in den Reihen drei oder vier auflaufen.

Der prominenteste Abgang ist Vincent Trocheck. Der Center wechselte als Bestandteil des Durzi-Trades zu Utah. Mit 53 Punkten (16 Tore, 37 Assists) in lediglich 67 Einsätzen landete er 2025/26 in der Scorerwertung der Rangers auf dem vierten Platz. Neben ihm und Quick haben sich auch Verteidiger Will Borgen (Boston Bruins) sowie die Stürmer Conor Sheary (Buffalo Sabres), Jonny Brodzinski (Washington Capitals) und Adam Edstrom (Nashville Predators) vom Klub aus Manhattan verabschiedet.

Die DACH-Spieler der Rangers

Im Moment befindet sich kein Spieler aus Deutschland, der Schweiz und Österreich im Kader.

Voraussichtliche Aufstellung

Gabe Perreault – Mika Zibanejad – Alexis Lafrenière
Pavel Dorofeyev – J.T. Miller – Oliver Bjorkstrand
Will Cuylle – Noah Laba – Tye Kartye
Adam Sykora – Joe Veleno – Jaroslav Chmelar
Vladislav Gavrikov – Adam Fox
Marcus Pettersson – Sean Durzi
Matthew Robertson – Braden Schneider
Igor Shesterkin
Joonas Korpisalo

Extras: Alberts Smits, Taylor Raddysh, Urho Vaakanainen

Top-Talent, auf das es zu achten gilt

Alberts Smits (D) – Der 18 Jahre alte Verteidiger wurde von den Rangers beim NHL Draft 2026 in der ersten Runde an fünfter Stelle ausgewählt. Bei den Olympischen Winterspielen in Italien und der IIHF Weltmeisterschaft in der Schweiz bot er überzeugende Vorstellungen im Nationalteam von Lettland. In der zurückliegenden Saison stellte er sein Können zudem bei Mikkelin Jukurit in der finnischen Liiga und beim EHC Red Bull München in der PENNY-DEL unter Beweis. Am 15. Juli unterzeichnete Smits einen NHL-Einstiegsvertrag bei den Rangers.

Für sein Alter wirkt er bereits sehr reif und abgeklärt auf dem Eis. Gut möglich, dass es ihm gelingt, sich in der Vorbereitung für einen Kaderplatz bei der Saisoneröffnung zu empfehlen. Zugleich machten die Verantwortlichen im Bereich Spielerentwicklung klar, dass sie den jungen Mann nicht unnötig unter Druck setzen wollen. Aber zumindest für den ein oder anderen NHL-Auftritt sollte es diese Saison für den Letten reichen.

Was eine erfolgreiche Saison ausmacht

Das Minimalziel für die Rangers heißt Playoff-Qualifikation. Sollte die Mannschaft zum dritten Mal nacheinander nur Zuschauer in der Postseason sein, könnte es in New York für manchen Entscheidungsträger ungemütlich werden. Allen voran für GM Drury, der sich bereits in den vergangenen Monaten teils heftiger Kritik ausgesetzt sah. Dennoch bekam er von der Klubführung die Chance, einen weiteren Transfersommer zu gestalten. Nun muss das maßgeblich von ihm zusammengestellte Team liefern.

Die Fans der Rangers erwarten sich vor allem bei den Heimspielen ein deutlich erfolgreicheres Abschneiden als letzte Saison. Von den 41 Begegnungen im Madison Square Garden gewann die Mannschaft lediglich 14. Diese Ausbeute war die zweitschlechteste Heimbilanz aller 32 NHL-Vertretungen. Lediglich die Vancouver Canucks (neun Siege) boten ihrem eignen Publikum noch weniger Grund zur Freude.

Smits 1

Für sein Alter wirkt er bereits sehr reif und abgeklärt auf dem Eis. Gut möglich, dass es ihm gelingt, sich in der Vorbereitung für einen Kaderplatz bei der Saisoneröffnung zu empfehlen. Zugleich machten die Verantwortlichen im Bereich Spielerentwicklung klar, dass sie den jungen Mann nicht unnötig unter Druck setzen wollen. Aber zumindest für den ein oder anderen NHL-Auftritt sollte es diese Saison für den Letten reichen.

Was eine erfolgreiche Saison ausmacht

Das Minimalziel für die Rangers heißt Playoff-Qualifikation. Sollte die Mannschaft zum dritten Mal nacheinander nur Zuschauer in der Postseason sein, könnte es in New York für manchen Entscheidungsträger ungemütlich werden. Allen voran für GM Drury, der sich bereits in den vergangenen Monaten teils heftiger Kritik ausgesetzt sah. Dennoch bekam er von der Klubführung die Chance, einen weiteren Transfersommer zu gestalten. Nun muss das maßgeblich von ihm zusammengestellte Team liefern.

Die Fans der Rangers erwarten sich vor allem bei den Heimspielen ein deutlich erfolgreicheres Abschneiden als letzte Saison. Von den 41 Begegnungen im Madison Square Garden gewann die Mannschaft lediglich 14. Diese Ausbeute war die zweitschlechteste Heimbilanz aller 32 NHL-Vertretungen. Lediglich die Vancouver Canucks (neun Siege) boten ihrem eignen Publikum noch weniger Grund zur Freude.

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