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Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2026/27 unter die Lupe.

In dieser Ausgabe: Die Analyse der New York Rangers

Der Weg der New York Rangers führte vergangene Saison weiter bergab. Nachdem sie in der Saison 2023/24 mit 114 Zählern als punktbestes Team der NHL die Presidents' Trophy gewonnen hatten, verpassten sie 2024/25 mit 85 Punkten die Stanley Cup Playoffs. In der abgelaufenen Spielzeit fiel ihre Ausbeute um weitere acht Punkte auf 77 Zähler (34-39-9) ab und sie beendeten die Saison als Schlusslicht der Eastern Conference.

General Manager Chris Drury hatte bereits während der Saison Umbaumaßnahmen im Kader angekündigt und auch damit begonnen. Starstürmer Artemi Panarin wurde an die Los Angeles Kings abgegeben, und im Sommer folgten weitere Wechsel.

Die wichtigsten Kaderveränderungen

Einige Spieler mussten die Rangers verlassen, um Platz für Neuzugänge zu machen. Unter anderem waren davon Verteidiger Will Borgen sowie die Stürmer Vincent Trocheck, Connor Sheary und Jonny Brodzinski betroffen. Der größte Verlust war sicherlich Trocheck, der vergangene Saison mit 53 Punkten (16 Tore, 37 Assists) New Yorks fünftbester Scorer war, obwohl er nur 67 Spiele bestritt. Ein Schlag für das Team war auch der Abgang von Torwart Jonathan Quick, der seine Karriere beendete.

Drury war aber äußerst aktiv und sorgte für einige Verstärkungen. Als Ersatz für Quick kam Joonas Korpisalo von den Boston Bruins, um als Nummer zwei hinter Igor Shesterkin einzuspringen. In der Abwehr verbesserten sich die Rangers mit den Zugängen von Marcus Pettersson und Sean Durzi.

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Die wichtigsten Zugänge sind aber vermutlich die Angreifer Pavel Dorofeyev und Oliver Bjorkstrand. Dorofeyev erzielte vergangene Saison 64 Punkte (37 Tore, 27 Assists) für die Vegas Golden Knights. Bjorkstrand hatte bei den Tampa Bay Lightning mit 32 Punkten (zwölf Tore, 20 Assists) nicht seine beste Saison. Zuvor hatte er vier Jahre in Folge immer die Marken von 20 Toren und 45 Punkten geknackt.

Schlüsselspieler

In der Offensive wird sicherlich Dorofeyev neben Mika Zibanejad, Alexis Lafreniere und J.T. Miller eine Hauptrolle übernehmen. Zibanejad war mit 78 Punkten (34 Tore, 44 Assists) der Topscorer der Rangers. Lafreniere egalisierte mit 57 Punkten (24 Tore, 33 Assists) seinen persönlichen Bestwert. Von Miller sollte man mehr erwarten, als seine 53 Punkte (17 Tore, 36 Assists) in 68 Spielen. Immerhin erzielte er in der Saison 2023/24 ganze 103 Punkte (37 Tore, 66 Assists).

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In der Defensive sind Vladislav Gavrikov und Adam Fox die treibenden Kräfte, die in der Offensive mitarbeiten. Die neuen Verteidiger Durzi und Pettersson werden vermutlich als zweites Abwehrpaar eine defensivere Rolle übernehmen.

Die wichtigste Rolle liegt jedoch bei Shesterkin im Tor. Er war mit 91,2 Prozent Fangquote der fünftbeste Torhüter der NHL und landete mit 2,5 Gegentoren pro Spiel auf Platz sieben. Er gehört zu den besten Torhütern der Liga und kann Spiele im Alleingang gewinnen.

Spieler aus dem DACH-Raum

Fehlanzeige

Stärken

Angesichts der vergangenen beiden schwachen Saisons, erwartet man keine großen Stärken bei den Rangers. Tatsächlich waren einige ihrer Statistiken aber besser, als man erwarten würde. Die Defensive lag mit 3,04 Gegentoren pro Spiel auf Platz 15 im Mittelfeld der Liga, genau wie das Unterzahlspiel mit 79,9 Prozent. Das Powerplay war mit einer Erfolgsquote von 24,7 Prozent sogar auf Rang fünf. Die größte Stärke ist und bleibt aber sicherlich Shesterkin.

Verbesserungspotenziale

Die Offensive schwächelte vergangene Saison über weite Strecken. Die Hoffnung muss sein, dass Dorofeyev hier aushilft und Miller wieder zu einer besseren Form findet. Katastrophal waren auch die Auftritte in der eigenen Arena. Die Rangers holten zu Hause nur 42,7 Prozent der möglichen Punkte, der zweitschlechteste Wert der NHL. Zum Vergleich: Auswärts schlugen sie sich mit 51,2 Prozent deutlich besser.

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Vielversprechende Talente

Die Rangers haben einige Talente in ihrer Nachwuchsabteilung, die ihnen bald behilflich sein könnten. An der Spitze steht der lettische Verteidiger Alberts Smits, den sie im NHL Draft 2026 mit dem fünften Pick der ersten Runde wählten. Smits wird vermutlich noch etwas Zeit kriegen, um sich weiterzuentwickeln. Dafür hatten die Angreifer Liam Greentree, Cole Beaudoin und Nathan Aspinell bereits Zeit. Sie wurden alle 2024 gedraftet und könnten im Fall von Verletzungen im Kader der Rangers einspringen.

Playoff-Chancen

Die Rangers verpassten die Playoffs um ganze 21 Punkte. So einen Abstand innerhalb von einem Jahr aufzuholen, wäre eine Meisterleistung, die man nicht ernsthaft erwarten sollte. Die Mannschaft ist durchaus in der Lage einen Schritt in die richtige Richtung zu machen, für die Playoffs wird es aber wohl kaum reichen.

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