3. Können die Rangers ihre Heimschwäche überwinden?
Der Madison Square Garden war in der abgelaufenen Spielzeit berüchtigt als leichter Punktelieferant. Die Rangers brauchten zu Beginn der Saison vier Spiele, um ihr erstes Tor in der eigenen Arena zu schießen. In den ersten sieben Heimspielen blieben sie fünf Mal ohne eigenen Treffer und verloren alle Partien. Am Ende der Saison hatten sie mit 42,7 Prozent der möglichen Punkte in Heimspielen die zweitschlechteste Ausbeute der Liga.
Im Laufe der Saison verbesserten sich die Rangers auf eigenem Eis, doch die Heimschwäche verfolgte sie stets. Darauf hat die Psyche einen gewaltigen Einfluss und ein guter Start in die ersten Heimspiele der kommenden Saison könnte Wunder wirken.
4. Was steckt in den jungen Rangers?
Bei den Ladehemmungen in der Offensive können die Rangers nicht nur auf die Neuzugänge, sondern auch auf Verstärkung aus den eigenen Reihen hoffen. Gleich drei junge Stürmer spielten sich vergangene Saison in die Stammbesetzung des Teams und könnten mit etwas mehr Praxis noch einen weiteren Schritt machen.
Gabe Perreault kam in 49 Spielen auf 27 Punkte (zwölf Tore, 15 Assists) und ist ein Kandidat für die ersten beiden Reihen. Noah Laba dürfte als Center der dritten Reihe antreten. Er sammelte in 74 Partien 24 Zähler (neun Tore, 15 Assists). Jaroslav Chmelar kam nur 28 Mal zum Einsatz und verbuchte dabei sechs Punkte (vier Tore, zwei Assists).
5. Schafft Smits den Sprung in die NHL?
Ein großer Hoffnungsträger für die Zukunft der Rangers ist Verteidiger Alberts Smits. New York draftete den Letten in der ersten Runde des NHL Draft 2026 an fünfter Stelle. Er gilt als fähiger Abwehrspieler, der in seiner Entwicklung bereits weiter ist als die meisten Verteidiger in seinem Alter. Für gewöhnlich schaffen Abwehrspieler den Sprung in die NHL erst etwas später als Angreifer, doch Smits könnte zu den Ausnahmen gehören.
Er spielte vergangene Saison bereits in zwei Profiligen, der finnischen Liiga und der DEL. In Finnland erzielte er für Jukurit 13 Punkte (sechs Tore, sieben Assists). In Deutschland kam er für München in der regulären Saison auf einen Assist in fünf Spielen und glänzte in den Playoffs mit sechs Punkten (zwei Tore, vier Assists) in elf Partien. Außerdem trat er für Lettland bei den Olympischen Winterspielen und der WM an. Der 1,91 Meter große und 95 Kilogramm schwere Allrounder könnte eine beachtliche Verstärkung für die Rangers sein, wenn er für die NHL bereit ist.