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Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2026/27 unter die Lupe.

In dieser Ausgabe: Fünf Fragen bei den New York Rangers

1. Ist die Offensive besser?

Die Rangers hatten vergangene Saison in vielen Bereichen recht ansehnliche Statistiken. Das Powerplay gehörte zu den besten der NHL, die Abwehr und die Unterzahl lagen im ligaweiten Durchschnitt. Ein Problem war aber die Offensive. New York schoss einfach nicht genug Tore und lag mit 2,87 Treffern pro Spiel nur auf Rang 23.

Mit Artemi Panarin und Vincent Trocheck gaben die Rangers auch noch zwei ihrer fünf punktbesten Spieler ab. Dafür kamen im Sommer die Stürmer Pavel Dorofeyev und Oliver Bjorkstrand. Bjorkstrand knackte in vier der vergangenen fünf Saisons die Marke von 20 Toren. Dorofeyev erzielte in den vergangenen beiden Jahren 35 und 37 Treffer. Sie sind durchaus in der Lage, dem Angriff mehr Leben einzuhauchen. Wichtig wird auch die Gesundheit der Rangers sein. Schlüsselspieler wie Trocheck, J.T. Miller und Verteidiger Adam Fox verpassten einige Spiele, was der Ausbeute vor dem gegnerischen Tor sicherlich nicht half.

Wirf einen Blick auf die fünf schönsten Tore der Rangers in der Saison 2025/26

2. Wer spielt mit Dorofeyev?

Der große Neuzugang der Rangers ist Dorofeyev. Der Außenstürmer hat einen ausgeprägten Torinstinkt und ist ein echter Knipser, wie er zuletzt in den Stanley Cup Playoffs unter Beweis stellen konnte, als er den Vegas Golden Knights mit zwölf Toren in 22 Spielen ins Stanley Cup Finale verhalf.

Bei den Golden Knights hatte er mit Jack Eichel einen erstklassigen Vorbereiter an seiner Seite. Die Frage ist nun, wer diese Rolle in New York übernehmen soll. Eine Option wäre, ihn mit Mika Zibanejad und Alexis Lafreniere in die erste Reihe zu stellen. Die Beiden neigen aber dazu, gerne selbst aufs Tor zu schießen. Die andere Option wäre die zweite Reihe mit Miller als Center. Miller hatte vergangene Saison mit Verletzungen zu kämpfen und erfüllte, auch wenn er spielte, mit 53 Punkten (17 Tore, 36 Assists) in 68 Spielen nicht wirklich die Erwartungen. Er hat das Potenzial für mehr und die Kombination mit Dorofeyev könnte ihm gut tun.

VGK@CAR: Dorofeyev schießt den Puck an Bussi vorbei

3. Können die Rangers ihre Heimschwäche überwinden?

Der Madison Square Garden war in der abgelaufenen Spielzeit berüchtigt als leichter Punktelieferant. Die Rangers brauchten zu Beginn der Saison vier Spiele, um ihr erstes Tor in der eigenen Arena zu schießen. In den ersten sieben Heimspielen blieben sie fünf Mal ohne eigenen Treffer und verloren alle Partien. Am Ende der Saison hatten sie mit 42,7 Prozent der möglichen Punkte in Heimspielen die zweitschlechteste Ausbeute der Liga.

Im Laufe der Saison verbesserten sich die Rangers auf eigenem Eis, doch die Heimschwäche verfolgte sie stets. Darauf hat die Psyche einen gewaltigen Einfluss und ein guter Start in die ersten Heimspiele der kommenden Saison könnte Wunder wirken.

4. Was steckt in den jungen Rangers?

Bei den Ladehemmungen in der Offensive können die Rangers nicht nur auf die Neuzugänge, sondern auch auf Verstärkung aus den eigenen Reihen hoffen. Gleich drei junge Stürmer spielten sich vergangene Saison in die Stammbesetzung des Teams und könnten mit etwas mehr Praxis noch einen weiteren Schritt machen.

Gabe Perreault kam in 49 Spielen auf 27 Punkte (zwölf Tore, 15 Assists) und ist ein Kandidat für die ersten beiden Reihen. Noah Laba dürfte als Center der dritten Reihe antreten. Er sammelte in 74 Partien 24 Zähler (neun Tore, 15 Assists). Jaroslav Chmelar kam nur 28 Mal zum Einsatz und verbuchte dabei sechs Punkte (vier Tore, zwei Assists).

5. Schafft Smits den Sprung in die NHL?

Ein großer Hoffnungsträger für die Zukunft der Rangers ist Verteidiger Alberts Smits. New York draftete den Letten in der ersten Runde des NHL Draft 2026 an fünfter Stelle. Er gilt als fähiger Abwehrspieler, der in seiner Entwicklung bereits weiter ist als die meisten Verteidiger in seinem Alter. Für gewöhnlich schaffen Abwehrspieler den Sprung in die NHL erst etwas später als Angreifer, doch Smits könnte zu den Ausnahmen gehören.

Er spielte vergangene Saison bereits in zwei Profiligen, der finnischen Liiga und der DEL. In Finnland erzielte er für Jukurit 13 Punkte (sechs Tore, sieben Assists). In Deutschland kam er für München in der regulären Saison auf einen Assist in fünf Spielen und glänzte in den Playoffs mit sechs Punkten (zwei Tore, vier Assists) in elf Partien. Außerdem trat er für Lettland bei den Olympischen Winterspielen und der WM an. Der 1,91 Meter große und 95 Kilogramm schwere Allrounder könnte eine beachtliche Verstärkung für die Rangers sein, wenn er für die NHL bereit ist.

Albert Smits NYR 32 in 32

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