Nein, so konnte es natürlich nicht weitergehen. Zwei Jahre in Folge haben die New York Rangers die Playoffs verpasst. Was woanders vielleicht ohne großes Murren hingenommen würde, geht in der Stadt, in der man so gerne Siegesparaden mit viel Konfetti auf dem Broadway feiert, gar nicht. Also musste was passieren. Und das tat es dann auch.
Die Rangers fackelten nicht lange. Nur wenige Minuten, nachdem am 1. Juli das Fenster für die Verpflichtungen von Free Agents öffnete, gaben die New York Rangers die Vertragsunterschrift von Artemi Panarin bekannt. Als Präsident der Rangers war Glen Sather da schon nicht mehr im Amt. Am 17. Mai hatte John Davidson diesen Job übernommen.
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Bilanz 2018/19: 32-36-14, 12. Platz in Eastern Conference
Playoffs 2019: Nicht qualifiziert
Trainer:David Quinn, 2. Saison
Zugänge: Artemi Panarin, Kaapo Kakko, Jacob Trouba, Adam Fox, Phillip Di Giuseppe, Danny O'Regan
Abgänge:Jimmy Vesey, Kevin Shattenkirk, Neal Pionk, Fredrik Claesson, Chris Bigras, Chris Nell, Brandon Halverson, Julius Bergman
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Die Zahl sieben spielte im Sommer bislang eine übergeordnete Rolle bei den "Broadway Blueshirts". Denn sieben Jahre läuft der Vertrag, den die Rangers Panarin gaben. Gut 11,6 Millionen Dollar sind den Rangers die Dienste des Russen pro Saison wert. Er soll das machen, was er in den vergangenen beiden Jahren auch schon in Columbus bei den Blue Jackets geschafft hat: das Team in die Playoffs führen. "Jedes Mal, wenn man einen Spieler von diesem Kaliber verpflichtet, wird jeder andere im Team ein bisschen größer und streckt die Brust ein bisschen weiter raus", beschrieb Coach David Quinn den Effekt, den der 27 Jahre alte Russe auf die Teamkollegen hat. "Wenn man ein großartiges Team haben will, muss man auch groß denken."
Das taten die New York Rangers bei der Verpflichtung des Linksaußen. Der hat in den vergangenen beiden Runden jeweils nur knapp die 30-Tore-Marke verfehlt und jeweils über 80 Scorerpunkte verbucht. Diese Zahlen erwarten die Fans im Madison Square Garden jetzt auch mindestens von ihm. Der Druck ist also da. Panarin hat in Ohio aber auch schon unter Beweis gestellt, dass er diesem Druck Stand halten kann. Allerdings: New York ist dann doch nochmal eine andere Hausnummer als Columbus.