"Bei ihm stand immer die Mannschaft im Vordergrund", ließ Predators-Kapitän Roman Josi wissen. "Er sucht nicht das Rampenlicht, aber er verdient es so sehr. Er sollte das genießen. Er ist so bescheiden, aber dieser Abend steht für alles, was er für uns getan hat, für die Stadt, für das Team. Da darf er diesen einen Abend auch mal genießen. Er verdient es definitiv."
Nashville will sich als Eishockey-Hochburg beweisen
Das 1998 gegründete Franchise aus Nashville gehört sicherlich nicht zu den Traditionsmannschaften, doch in den vergangenen Jahren bemühte sich die Organisation darum, sich einen Ruf als Eishockey-Hochburg der Südstaaten zu erarbeiten.
Die Stadium Series ist nicht das erste große NHL-Event, dass den Eishockeysport hier in den Mittelpunkt rückt. 2003 War die Stadt bereits Ausrichter des NHL Draft, 2016 folgte das NHL All-Star Game und 2017 wurden die Heimspiele während des Stanley Cup Finales in großem Rahmen zelebriert. Dieser Fokus auf die Predators sorgte für eine fanatische Anhängerschaft und das Publikum in Nashville gilt als eines der lautesten der Liga, was ihr den Spitznamen "Smashville" einbrachte. Entsprechend scheuen die Veranstalter keine Mühen mit einem Fanfest, Paraden und Livemusik für eine beeindruckende Atmosphäre zu sorgen.
"Das ist eine Belohnung für unser Franchise, für die Fans und für die Stadt", freute sich General Manager David Poile. "Das wird einfach ein fantastisches Event und ein weiterer Schritt zu dem, was wir als erfolgreiches Franchise auf und neben dem Eis sein wollen."
Auch die Sonne in Tennessee scheint die Predators zu unterstützen, denn sie zog sich zuletzt zurück, was die Arbeiten an der Eisfläche im Freien erleichtert. Eigentlich wurde mit Temperaturen über 20 Grad Celsius gerechnet, aktuell ist die Vorhersage für Samstag jedoch eine Höchsttemperatur von 12 Grad am Nachmittag, was gutes Eis verspricht.
Wichtige Punkte stehen auf dem Spiel
Auf dem Eis werden die Spieler der Predators alles geben, um die zwei Punkte in Tennessee zu behalten und die Stanley Cup Champions der vergangenen beiden Jahre mit leeren Händen nach Hause zu schicken. Das wird nicht leicht, denn Tampa bestätigt bisher seine Form der vorherigen beiden Saisons und liegt mit 72 Punkten (33-11-6) auf dem zweiten Platz der Atlantic Division und dem ligaweit vierten Platz. Fünf Spieler der Lightning knackten bereits die Marke von 30 Punkten, angeführt von Kapitän Steven Stamkos mit 56 Punkten (24 Tore, 32 Assists). Dazu kommt noch Starstürmer Nikita Kucherov, der verletzungsbedingt nur 15 Spiele bestritt, dabei aber 22 Punkte sammelte (8 Tore, 14 Assists).