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Jede Woche blickt NHL.com/de auf bemerkenswerte Leistungen der deutschsprachigen, bereits gedrafteten Spieler und sich abzeichnende Entwicklungen in der AHL, der ECHL und im Junioren-Eishockey zurück. Diese Woche umfasst das Geschehen von Samstag, 29. Januar bis einschließlich der Spiele am Freitag, 4. Februar.

Zwei Spiele hat Marco Rossi bereits für die Minnesota Wild in der NHL bestritten. Knapp ein Monat ist seitdem vergangenen. Der Österreicher ist zwar wieder zurück in der AHL bei Iowa Wild, hat aber die Rückkehr in die beste Eishockey-Liga der Welt fest im Visier. "Die Motivation ist noch größer als zuvor, weil ich jetzt weiß, wie es in der NHL ist", verriet er im Interview mit NHL.com/de. "Man will sich wieder hocharbeiten. Meine Motivation ist sehr groß. Ich versuche, jeden Tag das Beste herauszuholen, sodass ich wieder einen Callup bekomme."
Die Leistungen von Rossi sind konstant. In vier der letzten fünf Spiele hat er gescort. Sein bestes Spiel im Kalenderjahr 2022 absolvierte der 20-Jährige am vergangenen Wochenende. Beim 6:1-Triumph gegen die San Diego Gulls gelangen ihm ein Tor und zwei Assists. Es war das dritte Mal in dieser Saison, dass er in einem Spiel an drei Treffern beteiligt war. Zuletzt gelang ihm dies am 30. Dezember gegen die Colorado Eagles. Seine beachtliche Zwischenbilanz in der AHL: 31 Spiele, 11 Tore, 21 Assists.

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Bitter für Rossi: Er zog sich gegen San Diego einen Nasenbeinbruch zu. Bei einem Gerangel hinter dem Tor landete er mit dem Gesicht auf dem Ellenbogen eines Mitspielers. Trotzdem verpasste er kein Spiel seiner Mannschaft. "Man muss lernen, mit so etwas umzugehen. Ich denke nur ans Gewinnen, verdränge die Schmerzen", sagte Rossi gegenüber den "Vorarlberger Nachrichten". In der kommenden Woche soll eine Operation erfolgen.
Der Freitagabend hingegen lief für Rossi & Co weniger erfreulich. Die Wild unterlagen mit 2:4 gegen die Rockford IceHogs. Dies freute allerdings Lukas Reichel, der sich auf der anderen Seite befand. Der Deutsche ist ein weiterer junger Spieler, der bereits zwei Spiele in der NHL absolvierte, in diesem Fall für die Chicago Blackhawks, und sich für weitere Einsätze empfehlen möchte. Beim Triumph gegen Iowa erwies er sich mit einem Tor und einem Assist als sehr effektiv.
Für den 19-jährigen dürfte dieser Erfolg besonders wertvoll gewesen sein, weil er in den vorherigen beiden Partien nicht gescort hatte. Punktlose Spiele sind bei Reichel eine Seltenheit. Acht Spiele hat er in der AHL bestritten, seitdem er von den Blackhawks wieder heruntergeschickt wurde. In sechs dieser Partien verbuchte er mindestens einen Scorer-Punkt. Insgesamt steht Reichel in der AHL bei 28 Spielen, 13 Toren und 15 Assists. Sein Berater Jaroslav Tuma lobte gegenüber der "Bild" den Entwicklungsprozess: "Lukas wird zielgerichtet und nicht überhastet von den Blackhawks aufgebaut."
Auch JJ Peterka blickt bereits auf zwei Einsätze in der NHL zurück, die er im Dienst der Buffalo Sabres bestritt, und empfiehlt sich nun über die AHL bestmöglich für einen weiteren Callup. Mit den Rochester Americans unterlag er am Freitagabend den Charlotte Checkers mit 2:5, erzielte dabei aber immerhin ein Tor. Beim vorherigen Aufeinandertreffen, welches sich zwei Tage zuvor ereignet hatte, steuerte er dem 5:1-Triumph gegen die Checkers ein Tor und einen Assist bei. Peterka steht in der AHL bei 33 Spielen, zehn Toren und 24 Assists.

Der deutsche Dominik Bokk von den Chicago Wolves war zuletzt weniger effektiv. In den letzten sechs Spielen blieb er ohne Scorer-Punkt. Seinen letzten Einsatz hatte er am vergangenen Wochenende, als die Wolves gegen die IceHogs nach Penaltyschießen mit 1:2 unterlagen. Der Flügelstürmer, der am Donnerstag seinen 22. Geburtstag feierte, steht nach 30 Saisonspielen bei drei Toren und sieben Vorlagen. Zum Vergleich: In der Vorsaison verbuchte er innerhalb von 29 Spielen neun Tore und neun Assists.
Der Schweizer Akira Schmid durfte in der laufenden Spielzeit bereits in sechs Spielen das Tor der New Jersey Devils in der NHL hüten. Nun wurde der 21-Jährige wieder in die AHL geschickt, um bei den Utica Comets weiter Spielpraxis zu sammeln. Freitagabend stand er dort wieder zwischen den Pfosten und feierte einen 3:2-Overtime-Sieg gegen Laval Rocket. Schmid verbuchte 20 Saves und eine Quote von 90,9 Prozent.
Sven Baertschi erlebt mit den Henderson Silver Knights eine erfolgreiche Phase. Vier der letzten fünf Spiele wurden gewonnen, zuletzt gelang ein 6:3 gegen San Jose Barracuda. Der Schweizer selbst hat in den zurückliegenden vier Spielen allerdings nicht gescort. Der 29-Jährige, der auf die Erfahrung von 292 NHL-Spielen zurückblickt, steht in der AHL bei 25 Spielen, acht Toren und sieben Assists.
Tim Berni aus der Schweiz durchlebt mit den Cleveland Monsters eine schwierige Phase. Die zurückliegenden fünf Spiele wurden alle verloren. Die persönliche Bilanz des 21-jährigen Verteidigers: 37 Spiele, ein Tor, acht Assists. Die jüngste Niederlage ereignete sich am Freitagabend mit 1:4 gegen die Hershey Bears. Dies freute allerdings seinen Landsmann von der gegnerischen Mannschaft. Gemeint ist der 22-jährige Tobias Geisser, der zuvor mit den Bears zwei Spiele verloren hatte. Der Verteidiger kommt in der laufenden Saison auf 37 Spiele, drei Tore und sieben Assists.