Bitter für Rossi: Er zog sich gegen San Diego einen Nasenbeinbruch zu. Bei einem Gerangel hinter dem Tor landete er mit dem Gesicht auf dem Ellenbogen eines Mitspielers. Trotzdem verpasste er kein Spiel seiner Mannschaft. "Man muss lernen, mit so etwas umzugehen. Ich denke nur ans Gewinnen, verdränge die Schmerzen", sagte Rossi gegenüber den "Vorarlberger Nachrichten". In der kommenden Woche soll eine Operation erfolgen.
Der Freitagabend hingegen lief für Rossi & Co weniger erfreulich. Die Wild unterlagen mit 2:4 gegen die Rockford IceHogs. Dies freute allerdings Lukas Reichel, der sich auf der anderen Seite befand. Der Deutsche ist ein weiterer junger Spieler, der bereits zwei Spiele in der NHL absolvierte, in diesem Fall für die Chicago Blackhawks, und sich für weitere Einsätze empfehlen möchte. Beim Triumph gegen Iowa erwies er sich mit einem Tor und einem Assist als sehr effektiv.
Für den 19-jährigen dürfte dieser Erfolg besonders wertvoll gewesen sein, weil er in den vorherigen beiden Partien nicht gescort hatte. Punktlose Spiele sind bei Reichel eine Seltenheit. Acht Spiele hat er in der AHL bestritten, seitdem er von den Blackhawks wieder heruntergeschickt wurde. In sechs dieser Partien verbuchte er mindestens einen Scorer-Punkt. Insgesamt steht Reichel in der AHL bei 28 Spielen, 13 Toren und 15 Assists. Sein Berater Jaroslav Tuma lobte gegenüber der "Bild" den Entwicklungsprozess: "Lukas wird zielgerichtet und nicht überhastet von den Blackhawks aufgebaut."
Auch JJ Peterka blickt bereits auf zwei Einsätze in der NHL zurück, die er im Dienst der Buffalo Sabres bestritt, und empfiehlt sich nun über die AHL bestmöglich für einen weiteren Callup. Mit den Rochester Americans unterlag er am Freitagabend den Charlotte Checkers mit 2:5, erzielte dabei aber immerhin ein Tor. Beim vorherigen Aufeinandertreffen, welches sich zwei Tage zuvor ereignet hatte, steuerte er dem 5:1-Triumph gegen die Checkers ein Tor und einen Assist bei. Peterka steht in der AHL bei 33 Spielen, zehn Toren und 24 Assists.