EDM-Draisaitl-Feature-10-7

Ein kurioser Treffer an dem zwei Deutsche beteiligt sind und ein Shutout mit nur sieben Paraden sind zwei der prägendsten Ereignisse des Abends. Deutlich geht es in Pittsburgh zu, wo die Buffalo Sabres unter die Räder kommen. Die Detroit Red Wings drehen einen Zwei-Tore-Rückstand und bei den Calgary Flames lief vieles gut, nur die Tore fielen auf der falschen Seite.

Seattle Kraken @ Edmonton Oilers 3:5 (1:1/1:0/1:4)
Zweimal konnten die Seattle Kraken in Führung gehen und ein weiteres Mal die Partie zum 3:3 ausgleichen, doch am Ende unterlagen sie im Rogers Place den Edmonton Oilers mit 3:5. Besonders der Treffer von Leon Draisaitl dürfte noch länger im Gedächtnis bleiben und Phillip Grubauer ärgern.
Daniel Sprong (13.) und Tyson Barrie (20.) tauschten im Eröffnungsdrittel Tore aus und sorgten so für den 1:1-Pausenstand. Matty Beniers traf mit seinem vierten Vorsaison-Treffer für die neuerliche Kraken-Führung (32.), doch Jesse Puljujarvi eröffnete torreiche finale 20 Minuten mit dem erneuten Ausgleich (45.).
Besonders die Schlussphase hatte es in sich. Im Mittelpunkt standen mit Grubauer und Draisaitl zwei deutsche Akteure. Grubauer wollte einen Puck aus dem Drittel passen, Draisaitl stellte sich in den Weg und blockte die Scheibe, die von seinen Beinschonern direkt ins Tor flog (56.). In der Folge konnte Jared McCann, in Überzahl, ausgleichen (58.), doch nur 19 Sekunden Später erzielte Evander Kane den Siegtreffer (59.).
Den Schlusspunkt setzte Connor McDavid ins leere Kraken-Tor (60.).

SEA@EDM: Draisaitl blockt einen Pass über die Linie

Buffalo Sabres @ Pittsburgh Penguins 1:7 (0:3/1:2/0:2)
Eine Generalprobe nach Maß feierten die Pittsburgh Penguins zum Abschluss der Vorbereitungsspiele. In der PPG Paints Arena gewannen sie klar mit 7:1 gegen die Buffalo Sabres, die sich vor dem Saisonstart ihre Wunden lecken müssen.
Jake Guentzel (8.), Sidney Crosby (10.) und Bryan Rust (14.) sorgten bereits im Eröffnungsdrittel für klare Verhältnisse und stellten auf 3:0. Vinnie Hinostroza konnte, mit einem Shorthander, auf 1:3 verkürzen (26.), reizte die Penguins damit aber noch mehr.
Im folgenden Powerplay machte Pittsburgh es besser und stellte durch Crosby den alten Abstand wieder her (31.). Nur etwas mehr als eine Minute später drehte Ty Smith auf 5:1 (32.). Danton Heinen (46.) und Rust (60.), mit seinem zweiten Treffer des Abends, sorgten für den deutlichen Endstand und ein gutes Gefühl zum Saisonstart in Pittsburgh.
Toronto Maple Leafs @ Detroit Red Wings 2:4 (2:1/0:1/0:2)
Die Detroit Red Wings drehen in der heimischen Little Caesars Arena einen 0:2 Rückstand in einen 4:2-Erfolg und können so den Negativlauf zum Ende der Vorbereitung stoppen. In Toronto war es ein Dämpfer, der für die Saison zu Konzentration mahnt.
Nick Abruzzese (2.) und Rasmus Sandin (7.) brachten die favorisierten Maple Leafs mit 2:0 in Führung. Tyler Bertuzzi gab Detroit zum Ende des Eröffnungsdrittel den Selbstvertrauen stiftenden Anschlusstreffer (18.) und Elmer Soderblom stellte kurz nach der Hälfte der Partie den Ausgleich wieder her (31.).
Im Schlussabschnitt schienen fast nur die Red Wings im Angriff zu sein. Mit einem klaren Torschussverhältnis (11:4) dominierten sie die Gäste und trafen folgerichtig durch Joe Veleno zur Führung (49.). Als Ilya Samsonov das Eis zu Gunsten eines sechsten Feldspielers verlassen hatte, netzte Bertuzzi noch per Empty-Net-Treffer zum Endstand ein (60.).
Ähnliches: [Nashville jubelt beim Saisonauftakt in Prag]
Winnipeg Jets @ Calgary Flames 5:3 (3:1/2:1/0:1)
Die Calgary Flames dominierten die Schussstatistik im Spiel gegen die Winnipeg Jets und unterlagen am Ende im Scotiabank Saddledome dennoch mit 3:5. Sehr deutlich gestalteten die Flames die Anzahl der Abschlüsse zu ihren Gunsten. 38:16 gewannen sie in dieser Kategorie, hatten aber Probleme zählbare Erfolge einzutüten. Die Jets auf der anderen Seite nutzten fünf ihrer Schüsse für Treffer.
Pierre-Luc Dubois (5. und 18.) und Nikolaj Ehlers (9.) sorgten im Anfangsdrittel für die drei Treffer der Jets und wurden dabei lediglich von Tyler Toffoli unterbrochen (16.). Nach der Pause setzten die Flames weiter auf offensiven Druck und kamen durch Blake Coleman zum Anschluss (26.). Kyle Connor (30.) und Mark Scheifele (38.), in Unterzahl, demonstrierten erneut die gnadenlose Effizienz der Gäste, indem sie vor dem Schlussabschnitt auf 5:2 stellten.
Der Treffer von Nazem Kadri (57.), drei Minuten vor Ende der Begegnung, stellte noch Ergebniskosmetik dar, konnte die Dominanz bei den Abschlüssen aber nicht mehr auf der Anzeigetafel darstellen.
Arizona Coyotes @ Vancouver Canucks 0:4 (0:2/0:2/0:0)
Einen schwarzen Abend erwischten die Arizona Coyotes im vorletzten Spiel ihrer Saisonvorbereitung. Mit 0:4 gingen sie gegen die Vancouver Canucks in der Rogers Arena förmlich unter und konnten dabei lediglich sieben Torschüsse in 60 Minuten abgeben. Die Coyotes bleiben damit in der Preseason ohne einen Erfolg, wohingegen Vancouver den Aufwärtstrend weiter bestätigt.
Bo Horvat (4.), Dakota Joshua (7.), Elias Pettersson (29.) und Andrei Kuzmenko (40.) waren die Torschützen für die Canucks, deren Defensive die Gäste aus Arizona zur Verzweiflung brachte. Im Eröffnungsdrittel konnten die Coyotes nur einen Torschuss abgeben und auch in der Folge gelang es ihnen kaum für Gefahr im Angriff zu sorgen. Thatcher Demko konnte mit nur sieben Paraden einen Shutout feiern, ein Erlebnis, dass er sonst nicht so einfach auf dem Silbertablett serviert bekommt.