Draisaitl wollte von solch weitgehenden Träumen noch nichts wissen, konzentriert sich stattdessen lieber, wie es bei Spitzensportlern gang und gäbe ist, auf die nächsten anstehenden Herausforderungen:
"Jeder Spieler versucht jeden Sommer sich zu verbessern und ein besserer Spieler zu werden", sagte er in einer Medienschalte am Dienstag. "Da bin ich nicht anders. Das versuche ich jedes Jahr. Diese Saison hat es funktioniert. Hoffentlich können wir das als Team mit in die Playoffs bringen."
Denn vor dem Erreichen der Stanley Cup Playoffs steht für Edmonton zunächst noch eine Best-of-5-Serie gegen die Chicago Blackhawks in der Stanley-Cup-Qualifikation an. Und obwohl die Oilers als Fünfter der Western Conference und damit als topgesetztes Team in die Qualifikationsrunde gehen, die Platzierungsrunde der ersten vier in der Conference nur knapp verpassten, und mit den Blackhawks eine vermeintlich lösbare Aufgabe vor sich haben, weiß Draisaitl, dass man im Spitzensport immer ein Ziel nach dem nächsten angehen muss, um erfolgreich zu sein.
"Das ist ein Team mit viel Erfahrung. Sie wissen, wie man Playoff-Serien gewinnt. Das ist ein starker Gegner", so Draisaitl über die Blackhawks, die in den Jahren 2010, 2013 und 2015 den Stanley Cup gewinnen konnten.
Drei Siege benötigen die Oilers, um diese Hürde zu nehmen. Das ist jedoch nur ein Nahziel für Draisaitl. Letztendlich geht es für ihn und seine Teamkameraden darum nach den Sternen zu greifen und den Stanley Cup zu gewinnen.
Vielleicht wird dem Eishockeymärchen bereits in dieser Saison ein weiteres Kapital hinzugefügt.