"Ich bin sehr stolz auf unsere Spieler und unsere Organisation", erklärte Trainer Rick Bowness. "Unsere Spieler haben alles gegeben. Ich weiß, wir waren heute über 40 Minuten nicht sehr gut. Sie waren überlegen und haben uns nicht ins Spiel kommen lassen. Aber ich bin stolz auf unsere Spieler. Sie haben alles gegeben und das ist alles, was man als Trainer verlangen kann."
Doch mit etwas Abstand betrachtet dürften die Stars und ihre Fans zu dem Schluss kommen, dass die diesjährigen Playoffs keine reine Enttäuschung waren, sondern ein Erfolg, der für die Zukunft Mut macht. In einem Team, das mit Veteranen wie Jamie Benn, Tyler Seguin, Joe Pavelski und Corey Perry ausgerüstet ist, glänzten auch einige junge Talente, die auf eine goldene Zukunft hoffen lassen.
"Man kann nur verlangen, dass die Spieler ihr Bestes geben und das haben sie getan", lobte Bowness. "Deshalb waren wir in Spiel 6 des Stanley Cup Finales. Niemand hat erwartet, dass wir es so weit schaffen würden, aber wir haben an uns geglaubt und füreinander gespielt. Wir hatten Teamgeist, Kameradschaft und großartige Anführer. Wir haben das Team so weit getrieben, wie es nur ging. Am Ende hat es nicht ganz gereicht, aber ich bin stolz ihr Trainer zu sein... und es liegen noch bessere Zeiten vor uns."
Diese Zeiten könnten von einigen Spielern geprägt werden, die in diesen Playoffs in jungen Jahren bereits großes Potenzial zeigten. Allen voran lieferte der 21-jährige Verteidiger Miro Heiskanen nach einer starken regulären Saison überragende Playoffs. Er führte Dallas und alle Verteidiger mit 26 Punkten (sechs Tore, 20 Assists) an und hatte mit 25:57 Minuten die meiste Eiszeit der Stars pro Spiel.