Das Prunkstück der Adler in der Hauptrunde war ihre Defensive. Vor ihrem letzten Auftritt mussten die Mannheimer lediglich 69 Treffer hinnehmen. Damit stellten sie die mit Abstand abwehrstärkste Belegschaft in der DEL. Entscheidenden Anteil daran hatte Torhüter Felix Brückmann. Mit einem Gegentorschnitt von 1,53 pro Spiel und einer Fangquote von 93,59 Prozent führt er die entsprechenden Ranglisten in der PENNY DEL an.
Die Schützlinge von Trainer Pavel Gross gehen als Titelverteidiger in die Playoffs. Im Vorjahr gab es keinen deutschen Meister, weil die Saison nach der Hauptrunde wegen der Coronavirus-Pandemie abgebrochen wurde. Die Finalserie von 2019 hatten die Adler in der Gesamtwertung mit 4:1 gegen die Red Bulls aus München für sich entschieden.
Das Thema Corona haben die Verantwortlichen der PENNY DEL auch für die am Dienstag beginnende Endrunde durchdekliniert. Um an den Playoffs teilnehmen zu können, müssen die sportlich qualifizierten Teams bis Sonntag um 11 Uhr der Ligagesellschaft nachweisen, dass sie auf jeden Fall bis zum zweiten Spieltag der Viertelfinals spielfähig sind. Das bedeutet, dass mindestens zehn Feldspieler und ein Torhüter zur Verfügung stehen.
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Sollte ein Team wegen andauernder Quarantäneanordnungen in Bezug auf COVID-19, nicht einsatzfähig sein, rückt automatisch der Fünftplatzierte aus der betreffenden Gruppe in die Playoffs nach. Sollte ein weiteres Team ausfallen, kommt entsprechend der Sechstplatzierte zum Einsatz. Diese Nachrücker-Regelung gilt jedoch nur für die Viertelfinals, danach nicht mehr.
Falls eine Mannschaft aufgrund von COVID-19 und einer behördlich angeordneten Quarantäne zu einem Playoff-Spiel nicht antreten kann, wird zunächst nur die betroffene Partie als verloren gewertet und nicht die gesamte Playoff-Serie.