Es war keine leichte Serie für die Vegas Golden Knights, doch am Ende setzten sie sich durch. In der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026 bekamen sie es in der Western Conference mit den Utah Mammoth zu tun. Am Freitag lösten sie mit einem 5:1-Auswärtssieg im Delta Center in Spiel 6 der Serie das Ticket für die Zweite Runde. Der Star des Abends war Mitch Marner, der in den Jahren davor mit den Toronto Maple Leafs immer wieder in den Playoffs gescheitert war.
„Das ist, worauf ich gehofft habe“, erklärte Marner nach dem Einzug in die nächste Runde. „Eine Gelegenheit, etwas Besonderes zu tun. Als ich hierher gekommen bin, war das bereits ein starkes Team. Alle vier Reihen haben in dieser Serie ihren Beitrag geleistet. Es gab verschiedene Momente, in denen jede Reihe ihren Teil tun musste und für uns da sein musste und jede Reihe hat das geschafft. Genau darauf habe ich gehofft. Jetzt liegt noch viel Arbeit vor uns.“
Neuzugang bringt erhoffte Leistung
Für die ersten neun Jahre seiner Karriere war Marner für die Maple Leafs aktiv. Dort fand er sich immer wieder großer Kritik ausgesetzt. Er war einer der größten Stars und Führungsspieler einer Mannschaft, die in der regulären Saison oft erstklassig war, in den Playoffs aber fast immer in der ersten Runde scheiterte. Fans und Medien bemängelten oft, Marner könne sein großes Talent in den entscheidenden Momenten nicht zur Geltung bringen. Diese Stimmen brachte Marner am Freitag zum Schweigen.
„Das war sein bestes Spiel der Serie“, lobte Trainer John Tortorella. „Er sah einfach entspannt aus. Howden sah mit ihm in einer Reihe echt gut aus. Mitchy tut viele kleine Dinge, die die meisten Leute nicht verstehen, oft sind das kleine Details, aber heute hat er die großen Aktionen gebracht, die jeder sehen konnte. Das ist wirklich gut für ihn, für sein Selbstvertrauen in der nächsten Serie.“
Marners Paradeabend begann im ersten Drittel im Zusammenspiel mit Veteran Mark Stone und dem von Tortorella angesprochenen Brett Howden. Marner eroberte den Puck in der neutralen Zone, passte sich mit Stone durch die gegnerische Abwehr und feuerte den Puck Richtung Tor. Als die Scheibe von der Bande hinter dem Tor zurückkam, konnte Howden hinter Torhüter Karel Vejmelka das 1:0 erzielen (16.).





















