Andrew Bodnarchuk wurde im NHL Draft 2006 in der 5. Runde an insgesamt 128. Stelle von den Boston Bruins ausgewählt, für die er in der Saison 2009/10 sein NHL-Debüt geben sollte. Insgesamt absolvierte der in Drumheller in der kanadischen Provinz Alberta geborene Verteidiger 42 NHL-Spiele (0-4-4) für Boston, die Columbus Blue Jackets und Colorado Avalanche. Zudem gewann der 1,80 Meter große Linksschütze im Jahr 2015 den Calder Cup mit den Manchester Monarchs. Nach elf Jahren in der AHL (629 Spiele, 40-149-189) setzte Bodnarchuk 2018 nach Deutschland über und spielte dort zwei Jahre für den EHC München (2018-2020) und drei Jahre für die Nürnberg Ice Tigers (2020-2023) in der DEL sowie drei Jahre für die Kassel Huskies (2023-2026) und aktuell für die Düsseldorfer EG (2026-heute) in der DEL2.
Im Rahmen der „International Ice Exclusive“-Serie sprach NHL.com/de in einem Interview mit Bodnarchuk über eine Telefon-Konferenz mit Brad Marchand, ein Hotel-Kampf mit Jarome Iginla und freche Sprüche mit Paul Bissonnette…
Hallo Andrew! Die DEG ist deine vierte Station in Deutschland. Wie lief der Start für dich in Düsseldorf?
Es war ein fantastischer Start! Meine Familie hatte Düsseldorf schon zuvor ein paarmal besucht. Es ist eine Stadt, in die wir uns direkt verliebt haben. Es ist auch eine fantastische Arena mit großartigen Fans. Wir haben gesehen, was für ein Team sie hier aufbauen. Wir haben hier das Potenzial, Meister zu werden. Es macht viel Spaß - das spürt man auch in der Kabine.
Du spielst bereits deine neunte Saison in Deutschland und besitzt auch den deutschen Pass. Was bedeutet dir das?
Es ist lustig, denn als ich damals nach München gekommen bin, hatte ich keinen Plan, wie lange ich überhaupt noch spielen würde. Ich hatte mit zwei, vielleicht noch drei Jahren gerechnet. Meine Zeit hier weiß ich sehr zu schätzen. Es war etwa in meiner fünften Saison, als ich mich mit meiner Frau unterhalten und ausgedrückt habe, dass ich auch nach dem Eishockey hierbleiben möchte. Den Pass zu bekommen, ist ein großer Schritt für viele Spieler, denn es kann helfen, eine Karriere zu verlängern, zu anderen Teams oder besseren Verträgen zu kommen. Meine Motivation war, die Freiheit zu haben, auch nach der Karriere hier leben zu können.



























