Wie tief der Frust bei den Montreal Canadiens nach der 3:4-Niederlage n.V. gegen die San Jose Sharks am Dienstagabend im Bell Centre saß, war den Spielern und Trainern unschwer in den Gesichtern abzulesen. Zum dritten Mal innerhalb von nur eine Woche hatten die Canadiens eine 3:1-Führung verspielt. Montreals Power Forward Juraj Slafkovsky, dem ein Traumtor gelang, fand daraufhin deutliche Worte.
Verspielte Führungen sorgen für Frust
„Wir haben uns selbst in den Fuß geschossen. Ich weiß auch nicht, was wir da machen. Das darf nicht passieren“, rang Slafkovsky nach der Schlusssirene um Fassung und Worte. „Ich habe keine Ahnung. Wir hatten Chancen im dritten Drittel, aber haben zu viel zugelassen. Über zwei Drittel haben wir sie von unserem Tor ferngehalten, und dann gelingt ihnen alles. Natürlich haben sie gute Spieler, die gute Spielzüge starten und dann auch treffen können, aber das darf uns nicht passieren. Ich weiß nicht, was ich sagen soll.“
Innerhalb einer Woche hatte Montreal bereits dreimal mit 3:1 geführt. Am Dienstag verspielten die Canadiens diesen Vorsprung gegen die Buffalo Sabres ebenfalls im Schlussdrittel, zogen das Spiel aber schlussendlich im Penaltyschießen (4:3 n.P.). Am Samstag passierte das gleiche erneut gegen Buffalo, auch wenn am Ende wieder ein Sieg zu Buche stand (4:3 n.V.). Dieses Mal hatten die Sharks das bessere Ende für sich, was den Frust im Canadiens-Lager freilich verstärkte.




















