Brad Marchand #63 of the Florida Panthers skates the ice with teammates during practice prior to their meeting the New York Rangers in the 2026 Discover NHL Winter Classic at LoanDepot Park on January 1, 2026 in Miami, Florida. (Photo by Eliot J. Schechter/NHLI via Getty Images)

Wenn am Freitag (8 p.m. ET; Sa. 2 Uhr MEZ) im Rahmen des Discover NHL Winter Classic 2026 die Florida Panthers gegen die New York Rangers im loanDepot park vom Miami gegeneinander antreten, dann herrschen dort andere Bedingungen als gewöhnlich bei einem Outdoor-Spiel.

Knapp 15 Grad Celsius wurden dieser Tage auf Eisniveau gemessen, als das Dach der Arena geöffnet wurde, also nicht wesentlich anders als es in einer Eishalle normal der Fall ist. Und auch nicht auf dem Rekordniveau des Stadium Series Spiels am 27. Februar 2016 im Coors Field in Denver (ca. 18 Grad Celsius). Aber eben doch deutlich wärmer als es sonst bei einem Event dieser Art der Fall war.

Die Spieler beider Teams hatten am Donnerstag in Trainingseinheiten die Möglichkeit, die Eisqualität auf Herz und Nieren zu prüfen. Den Anfang durften die gastgebenden Panthers ab 13 Uhr Ortszeit machen.

Sergei Bobrovsky #72 and his Florida Panthers teammates pose together at center ice for a team photo before practice for the 2026 Discover NHL Winter Classic between the New York Rangers and the Florida Panthers at loanDepot park on January 01, 2026 in Miami, Florida. (Photo by Brian Babineau/NHLI via Getty Images)

An idealen Bedingungen, die vorherrschen werden, gab es keine Zweifel. Die NHL war zuversichtlich, dass sie diese Veranstaltung trotz der Herausforderungen durchführen könne, nachdem sie zuvor bereits 43 Spiele unter freiem Himmel unter allen möglichen Bedingungen organisiert und aus diesen Erfahrungen gelernt hatte.

„Wir konnten für 45 Minuten trainieren und ich kann ihnen sagen, dass die Eisqualität hervorragend ist und das bedeutet, es wurde eine großartige Arbeit verrichtet“, betonte Panthers-Trainer Paul Maurice. „Wir wollen als Mannschaft mit diesem Event so viel Spaß wie möglich haben. Viele haben ihre Familien, Väter, Mütter und Freunde hier. Das bedeutet sehr viel.“

Doch für die Panthers ist es nach ihren zwei Stanley Cup Siegen in den letzten beiden Jahren und dem Hype, den es um Eishockey seitdem im Osten Floridas gibt, ein neues Kapitel. Das Spiel könnte die Fanbasis der Panthers noch weiter vergrößern.

„Es fühlt sich einfach nur groß an“, verdeutlicht Maurice. „Ich kann mich erinnern an Spiele vor ein paar Jahren hier, die ich gecoacht habe, in denen das Eis verdammt weich war. Heute ist die Eisqualität zehnmal besser und das zeigt schon, wie die Entwicklung verlaufen ist. Jetzt können wir so ein überwältigendes Event hier ausrichten. Wir können der NHL nicht genug dafür danken, dass sie das möglich machen. Das wird so viele neue Fans mit unserem Spiel vertraut machen. So ein Event erregt große Aufmerksamkeit.“

Stürmer Brad Marchand, der mit seinem vorherigen Team Boston Bruins schon an einigen Freiluftspielen teilgenommen hat, weiß, wovon er berichtet, wenn er von purer Begeisterung spricht. „Es macht einfach nur Spaß in einem solchen Spiel zu spielen“, erzählt er. „Ich durfte das schon einige Male in meiner Karriere erleben und das sind die Momente, auf die man sehr gerne zurückblickt, darum will man diese so oft wie möglich erleben und mitnehmen. Und das Besondere ist außerdem, dass wir diese Momente mit unseren Familien und Freunden teilen.“

Brad Marchand #63 and Seth Jones #3 of the Florida Panthers looks on during practice for the 2026 Discover NHL Winter Classic between the New York Rangers and the Florida Panthers at loanDepot park on January 01, 2026 in Miami, Florida. (Photo by Brian Babineau/NHLI via Getty Images)

Marchand findet es außerdem an der Zeit, dass das Event nach Florida kommt. „Dieser Bundesstaat hier mit Tampa und Florida war in den letzten Jahren der Mittelpunkt der NHL mit so vielen Meisterschaften, so dass es überfällig ist, das Winter Classic hier auszutragen“, ist Marchand überzeugt. „Die Fans in Florida sind unglaublich und sie haben es verdient, dass diese Signature Events auch hier stattfinden. Das sollte helfen, den Markt noch größer werden zu lassen und wir freuen uns darauf.“

Maurice stellte schließlich noch klar, um was es in einer Begegnung wie dieser geht. Nicht nur um zwei Punkte, sondern um eine Stimmungslage, die im weiteren Saisonverlauf viel bewirken kann.

„Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder man verlässt diesen Ort mit einem guten Gefühl oder mit einem schlechten“, erläutert er den Unterschied zwischen einem Sieg oder einer Niederlage. „Wenn man um einen Playoff-Platz kämpft, dann kann das einen großen Unterschied machen, mit welchem Selbstverständnis man aus einem solchen Spiel kommt. Das sind die Momente, die eine Mannschaft zusammenschweißen können. Und das kann am Ende den Ausschlag geben.“

Greer avec son fils

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