Die Herausforderung dabei liegt laut Verteidiger Yannic Seidenberg im mentalen Bereich. "Es kommt darauf an, wie man mit so vielen Spielen umgeht. Wenn ich jeden Tag sage, wie schlimm das ist, werde ich mich müde fühlen. Ich bleibe aber positiv und setze im Krafttraining Reize, auch wenn ich müde bin. Hinterher stehen Massagen, therapeutische Einheiten oder die Sauna an. Ich mache Atemübungen, dann kommt man zur Ruhe", sagte der 37 Jahre alte Routinier.
Mit dem Gegner aus Rauma haben die Münchener noch eine Rechnung zu begleichen. In ihrer ersten CHL-Saison 2015/16 zogen sie gegen die Finnen in der ersten Playoff-Runde den Kürzeren. Beide Spiele gingen seinerzeit verloren. Das soll bei den bevorstehenden Duellen anders werden.
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Die Red Bulls hoffen, dass sich Stürmer Frederik Tiffels wieder von seiner besten Seite zeigt. Mit zwölf Punkten (sechs Tore, sechs Assists) aus acht Einsätzen steht er derzeit in der CHL-Scorerwertung an zweiter Stelle. Erfolgreicher schnitt bislang nur Ryan Lasch von Frölunda ab, der es auf 14 Zähler (zwei Tore, zwölf Assists) brachte.
Neben den Vergleichen zwischen Rauma und München kommt es zu drei weiteren reizvollen Paarungen. Der amtierende CHL-Sieger Frölunda startet seine Serie auswärts beim SHL-Ligarivalen Leksands IF, während es für das dritte verbliebene schwedische Team, Rögle BK aus Ängelholm, zunächst nach Tschechien zum Gastspiel bei Sparta Prag geht. Und Tappara Tampere empfängt den französischen Meister Rouen Dragons, der erstmals das CHL-Viertelfinale erreicht hat.