Die NHL Free Agency 2026 beginnt am 1. Juli. Alle vertragslosen Spieler können ab dann mit beliebigen Teams verhandeln und Verträge abschließen. NHL.com/de wirft einen Blick auf die Free-Agency-Bedürfnisse aller 32 Teams.
In dieser Ausgabe: Atlantic Division
Buffalo Sabres
Die Entwicklung der Sabres ist positiv. Nachdem sie 14 Spielzeiten in Serie die Stanley Cup Playoffs verpasst hatten, erreichten sie in der zurückliegenden Spielzeit die 2. Runde in der Eastern Conference und scheiterten knapp mit 3:4 an den Montreal Canadiens. Die Mannschaft ist jung und verfügt in Angriff und Verteidigung über viel Entwicklungspotenzial. Der 25-jährige Verteidiger Bowen Byram wurde an die Chicago Blackhawks abgegeben, doch der im Rahmen des Deals getauschte Louis Crevier hat ebenfalls Potenzial. Noch schwerer wiegt der Verlust von Alex Tuch an die Washington Capitals. Er war der zweitbeste Torjäger und drittbeste Scorer der Mannschaft. Hier könnte treffsicherer Ersatz benötigt werden. Ebenfalls im Hinterkopf sollte die Franchise haben, dass Goalie Alex Lyon in sein letztes Vertragsjahr geht.
Boston Bruins
Marco Sturm hat die Boston Bruins zurück auf die Erfolgsspur gebracht. Nach der enttäuschenden Spielzeit 2024/25 übernahm der deutsche Trainer die Mannschaft und führte sie auf Anhieb in die Playoffs. Der Rebuild verlief schneller als gedacht, weil mehrere Talente voll eingeschlagen haben. Für die Free Agency dürfte ein Verteidiger für die rechte Seite Priorität haben, weil es hinter Charlie McAvoy an Tiefe fehlt. In den Fachmedien wird vielfach behauptet, die Bruins bräuchten eventuell einen weiteren Top-Center. General Manager Don Sweeney sagte allerdings, er sei mit der Tiefe auf dieser Position zufrieden. Sein Fokus liege eher darauf, „im Forecheck-Bereich besser zu werden"
Detroit Red Wings
Die Zukunft von Kapitän Dylan Larkin ist noch ungeklärt. Der Center würde laut übereinstimmenden Medienberichten gerne Detroit verlassen, obwohl sein Vertrag erst im Jahre 2031 endet. Sollte der 29-Jährige tatsächlich per Trade abwandern, bräuchte Detroit einen neuen Center. Larkin spielte zuletzt in der 1. Reihe mit Emmitt Finnie und Lucas Raymond. Zudem brauchen die Red Wings Mentalitätsspieler, die in der heißen Saisonphase mit dem Druck umgehen können. Auffällig war in der vergangenen Saison, dass speziell nach der Olympia-Pause die mentale Stabilität fehlte. Auch das Unterzahlspiel, das vergangene Saison nur auf Platz 22 landete, könnte eine Verstärkung gebrauchen.






















