Zu den jungen Spielern aus der Organisation der Ducks, die Aussichten auf den ein oder anderen Einsatz in der NHL haben, gehören die zwei Angreifer Jacob Perreault, Benoit-Olivier Groulx und Alex Limoges, Verteidiger Simon Benoit und Torhüter Lukas Dostal. Sie alle waren jüngst ausschließlich oder größtenteils fürs AHL-Farmteam San Diego Gulls aktiv.
Stärken
Was den kämpferischen Einsatz angeht, mussten sich die Ducks in der zurückliegenden Saison keine Vorwürfe machen. Am Bullypunkt gewannen sie 51,0 Prozent aller Puckwürfe, womit sie in dieser Kategorie ligaweit auf Platz 11 landeten. Das Penalty Killing konnte sich mit einer Erfolgsquote von 79,9 Prozent (Rang 16) ebenfalls sehen lassen. Mit 179 Gegentoren bewegte sich die Mannschaft im hinteren Mittelfeld (23. Position).
Vor der Zukunft braucht Anaheim nicht bange zu sein. Das Team verfügt über etliche Top-Talente. Das ist ein Pfund, mit dem sich wuchern lässt. Wenn nicht kurzfristig, so zumindest mittelfristig.
Entwicklungspotenzial
Wenn die Ducks wieder erfolgreiche Zeiten erleben wollen, müssen sie sich in der Offensive erheblich steigern. Mit 126 Toren (2,21 pro Spiel) belegten sie 2020/21 im NHL-Gesamtklassement den letzten Platz. Ein Powerplay, das diesen Namen verdient, fand praktisch nicht statt. Lediglich 8,9 Prozent der Überzahlsituationen oder anders ausgedrückt elf von 123 Gelegenheiten münzte Anaheim in einen Treffer um. Darüber hinaus verhinderte eine eklatante Heimschwäche (Matchbilanz 6-18-4) ein besseres Abschneiden in der Tabelle als den vorletzten Platz vor den Buffalo Sabres.
Um die Abteilung Attacke schlagkräftiger zu machen, stünde den Ducks ein erfahrener Spielmacher gut zu Gesicht. Zegras bringt zwar alles mit, um diese Rolle einmal auszufüllen. Er benötigt dafür aber noch Zeit.