Torhüter sehen sich übermächtiger Konkurrenz gegenüber
Erstmals seit 2018 könnte in der ersten Runde kein Torhüter gedraftet werden. Das liegt in erster Linie an der enormen Qualität und Ausgeglichenheit der Skater in diesem Jahr. Bei den Goalies sticht dagegen keiner heraus, für den man sein Erstrunden-Zugriffsrecht investieren müsste. 2021 kamen zwei Torleute in der Auftaktrunde unter. Die Detroit Red Wings sicherten sich die Dienste von Sebastian Cossa an Gesamtposition 15 und die Minnesota Wild riefen Jesper Wallstedt an 20. Stelle auf.
Sieben Teams kommen in der ersten Runde mehrfach zum Zug
Durch Trades in den vergangenen Wochen und Monaten haben sich sieben Klubs mehrere Zugriffsrechte in der ersten Runde gesichert. Die Arizona Coyotes und die Buffalo Sabres verfügen jeweils über drei Picks, während den Montreal Canadiens, Minnesota Wild, Winnipeg Jets, Columbus Blue Jackets und Anaheim Ducks zwei Auswahlmöglichkeiten zustehen. Das kann sich allerdings bis zu Beginn und sogar noch während des Drafts ändern.
Trades sorgen für zusätzliche Spannung
Wie in allen Jahren wird es im Verlauf des Drafts zu dem ein oder anderen Trade kommen. Das ist vor allem dann der Fall, wenn sich Teams bei späteren Zugriffsrechten nicht sicher sein können, den von ihnen favorisierten Spieler noch zu bekommen. Die Tauschgeschäfte verleihen dem Event zusätzliche Spannung.
Lässt sich ein bestimmter Trend erkennen?
Interessant ist darüber hinaus, ob ein Trend bei der Auswahl der besten Nachwuchsspieler erkennbar sein wird. Bei manchen Drafts hielten die Klubs verstärkt Ausschau nach Verteidigern, während bei anderen Ausgaben die Center oder Flügelstürmer besonders im Fokus standen. Im Vorjahr schnappten sich die Buffalo Sabres mit Owen Power einen Defensivmann an erster Stelle. Aufgrund des finalen Rankings des NHL Central Scouting wäre es diesmal eine Sensation, wenn ein Blueliner als Erster den Zuschlag erhalten sollte. Der höchstplatzierte Verteidiger ist der Slowake Simon Nemec auf Rang drei bei den internationalen Skatern.