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Das Powerplay der New Jersey Devils ist seit geraumer Zeit ein stumpfes Schwert. Bei der 1:5-Heimniederlage am Donnerstag gegen die New York Rangers traten die Defizite bei numerischer Überlegenheit einmal mehr offen zu Tage. Die Vertretung aus Newark konnte keines der fünf Überzahlspiele in einen Treffer ummünzen. In den ersten zwei Monaten der laufenden Saison hatten die Devils das ligaweite Powerplay-Ranking noch angeführt. Doch inzwischen hat sich die einstige Stärke in eine Schwäche verwandelt.

Deutlich wird dieser Gegensatz an der Erfolgsquote der ersten Powerplay-Einheit um Nico Hischier. In den neun Spielen nach dem All-Star Game belief sie sich auf magere 6,1 Prozent und auf 7,8 Prozent seit 1. Januar. Im Oktober und November hatten die Devils noch 26 Überzahltore geschossen. In den folgenden 35 Partien waren es nurmehr zwölf. Allein Jack Hughes netzte bis 30. November vierzehnmal im Powerplay ein. Bei seinen folgenden 24 Einsätzen gelangen ihm lediglich neun weitere Treffer in Überzahl.

Hischier und Trainer Lindy Ruff wissen um das Problem. „Wir müssen unsere vielen Chancen beim Powerplay besser nutzen. Uns fehlt in diesen Situationen derzeit die Konzentration. Aber wir werden daran arbeiten“, sagte der Kapitän nach der Heimpleite gegen die Rangers. Der Coach machte auch Verletzungsprobleme für die schwache Ausbeute geltend. „Mit Dougie (Hamilton – d. Red.) fehlt uns unser bester Quarterback“, betonte er. Daran allein liege es aber nicht. Es sei notwendig, im Powerplay beim Abschluss mit viel mehr Entschlossenheit zu Werke zu gehen.

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