Selten zuvor dürften Spieler und Verantwortliche der Washington Capitals den Carolina Hurricanes so fest die Daumen gedrückt haben wie am Montag. Doch es nutzte nichts. Der Tabellenführer der Eastern Conference verlor sein Auswärtsduell bei den Philadelphia Flyer mit 2:3 n.P. Während der Gewinner dieses Aufeinandertreffens seinen ersten Einzug in die Stanley Cup Playoffs seit sechs Jahren feierte, gab es in der Ferne bei den Capitals lange Gesichter. Sie waren nun auch rechnerisch raus aus dem Rennen um einen Spot in der Postseason. Besonders bitter: In der Western Conference hätten ihre 95 Punkte (42-30-9) nach 81 Spielen locker für die Qualifikation gereicht.
Die Gründe für das Aus
Die schwache zweite Saisonhälfte brach der Mannschaft aus der US-Hauptstadt das Genick. Im Januar leistete sie sich ein Tief mit sieben Niederlagen aus neun Partien, vier davon in Folge. Insgesamt zog Washington im ersten Monat des Jahres in zehn von sechzehn Begegnungen den Kürzeren (6-8-2). Das erwies sich als schwere Hypothek. Selbst als im weiteren Verlauf die Konkurrenten um eine Wildcard patzten, konnten die Capitals das nicht ausnutzen.
Eng in Zusammenhang stehen das Verletzungspech und die im Vergleich zur Vorsaison deutlich schlechtere Torausbeute. 2024/25 wurden 286 Treffer für die Capitals gezählt. Vor dem letzten Auftritt in der aktuellen Spielzeit sind es 259 Tore.























