In der Offensive stellt die Schweiz bislang den gefährlichsten Sturm im gesamten Turnier. Gleich fünf Spieler kommen auf eine zweistellige Punkteausbeute: Sven Andrighetto (4-9-13), Denis Malgin (4-8-12), Josi (5-6-11), Timo Meier (3-8-11) und Nico Hischier (5-5-10). 15 von 22 eingesetzten Skatern erzielten mindestens einen Treffer. Jede Reihe geht hohes Tempo und überzeugt mit Spielstärke, Kreativität und Torgefahr. Genau das ist es, was die Nati so schwer zu stoppen macht. Hinzu kommen bärenstarke Special Teams mit 37,5 Prozent Powerplay und 94,4 Prozent Penalty Killing.
Norwegen kommt da eher über die Effektivität statt über die schiere Masse an Toren. 14,1 Prozent Schusseffizienz sprechen dafür. Viel Gefahr strahlten bislang zwei Reihen aus: Andreas Martinsen (1-3-4), Tinus Luc Koblar (6-3-9) und Michael Brandsegg-Nygard (3-2-5) sowie Noah Steen (6-0-6), Havard Ostrem Salsten (1-4-5) und Jacob Berglund (3-0-3).
Kanada vs. Finnland
Power-Offensive gegen Power-Defensive heißt es im Halbfinale zwischen Kanada und Finnland. Den Ahornblättern, die als Spitzenreiter der Gruppe B abschlossen, gelang die Revanche fürs Olympia-Finale und schickten im WM-Viertelfinale die USA mit 4:0 nach Hause. Derweil hatte Finnland, das Zweiter in der Gruppe A wurde, beim 4:1 gegen Tschechien kaum Probleme. Beide Halbfinalisten hatten also starke Gegner im Viertelfinale und dürften voll auf Betriebstemperatur sein.
In der finnischen Offensive scorten 20 von 23 eingesetzten Spielern, was für eine gute Tiefe spricht. Sechs Stürmer erzielten mindestens drei Turnier-Tore: Jesse Puljujarvi (4-5-9), Anton Lundell (4-2-6), Lenni Hameenaho (3-5-8), Aatu Raty (3-3-6), Saku Maenalanen (3-2-5) und Patrik Puistola (3-1-4). Top-Scorer Aleksander Barkov (2-7-9), Kapitän der Florida Panthers, Stanley Cup Champion 2024 und 2025 sowie einer der besten Zwei-Wege-Verteidiger der Welt, führt die teaminterne Scorerwertung gleichauf mit Puljujarvi an.