Mit Kanada und Finnland haben sich die ersten zwei Teams für das Halbfinale der Eishockey Weltmeisterschaft 2026 qualifiziert.
Kanada gewann mit 4:0 gegen die USA. Das Spiel war allerdings ausgeglichener als das Ergebnis vermuten lässt. Selbiges lässt sich von der Partie zwischen Finnland und Tschechien behaupten. Die Finnen gewannen aufgrund ihrer höheren Effektivität mit 4:1.
Kanada – USA 4:0
Den USA wurden im ersten Spielabschnitt die Strafen zum Verhängnis. Ryan Lindgren kassierte in der 7. Minute eine große Strafe, weil er Evan Bouchard am Kopf traf. Die Kanadier konnten die fünfminütige Überzahl zwar nicht nutzen. Doch in der 18. Minute kassierte Max Sasson die nächste Strafe. Diesmal erwies sich das Powerplay von Kanada als effektiv: Macklin Celebrini legte sich den Puck an der blauen Linie zurecht und knallte diesen zum 1:0 ins Netz.
Die US-Amerikaner agierten im zweiten Drittel zwar dominanter, kassierten aber dennoch in der 30. Minute das 0:2. Dylan Holloway leitete auf der rechten Seite den Angriff selber ein und traf nach einem ersten abgewehrten Abschluss per Nachschuss. Das US-Team setzte die Offensivbemühungen fort, hatte mehrere gute Chancen, doch der kanadische Goalie Jet Greaves war kaum zu überwinden. Mit 2:0 für Kanada ging es in die Drittelpause.
Im Schlussdrittel ein unverändertes Bild: Das US-Team war die spielbestimmende Mannschaft, ohne sich dafür zu belohnen. Als die USA ihren Torwart aus dem Spiel nahmen, nutzte der Kanadier Connor Brown diese Gelegenheit zum 3:0. Für den Endstand von 4:0 sorgte kurz darauf Sidney Crosby, der ebenfalls in das leere Tor traf.
Crosby lobte nach Spielende Torwart Greaves: „Er hat großartige Saves gemacht, um uns im Spiel zu halten.“ Nun blickt er dem Halbfinale zuversichtlich entgegen: „Wir müssen einfach in jedem Spiel besser werden. Ich denke, heute hatten wir bereits ein gutes Spiel, besser als zuvor.“




















