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Die Spannung vor dem Highlight der Saison 2021/22 steigt merklich an, und mit Spiel 1 der Stanley Cup Finals 2022 vor der Brust beginnt auch die Nervosität der Spieler den Höchststand zu erreichen. Während die Erfahrung von zwei gewonnenen Stanley Cup Titeln bei den Tampa Bay Lightning die Aufregung etwas dämpfen dürfte, ist die Anspannung im Lager der Colorado Avalanche durchaus ein Thema.

Die lange Pause nach dem Sweep gegen die Edmonton Oilers nutzten die Avalanche, um sich so vorzubereiten, wie sie es schon nach dem Erstrunden-Sweep gegen die Nashville Predators taten. "Unsere Herangehensweise an diese Pause war sehr ähnlich, aber nicht exakt identisch, wie nach der Nashville-Serie. Wir waren dann bereit in die Runde gegen die St. Louis Blues", unterstrich Traner Jared Bednar den Umgang seiner Mannschaft mit längeren Erholungspausen.

COL@STL, Sp3: O'Connor haut die Scheibe rein

Die Unterbrechung bot auch Gelegenheit, um sich in Meetings mit der Situation auseinanderzusetzen. "Die Spieler fühlen sich gut", beschrieb Bednar die Stimmung in der Mannschaft. "Es herrscht eine nervöse Energie und positive Anspannung. Die Spieler wollen aufs Eis und loslegen."
Auch für Bednar ist die größere Erfahrung der Lightning ein Thema. "Es ist ihr dritter Trip hintereinander in das Finale. Sie sind eines der besten Teams der Dekade,haben viel Erfahrung und sie wissen, wie sie gewinnen können", unterstrich der Avalanche-Trainer die Vorzüge von Tampa Bay. Dennoch wird Bednar nicht unrühig, wenn es um die Erfolgsaussichten seiner Mannschaft geht. "Ich habe das Gefühl, dass wir uns seit dem ersten Tag der Trainingscamps darauf vorbereiten. Dazu kommen noch die Erlebnisse, die wir in den vergangenen Jahren gesammelt haben."
Die geringere Erfahrung wollte der Coach nicht als Nachteil für seine Mannschaft gelten lassen und auch die Nervosität, die bei den Avalanche zu spüren sei, wäre eher eine positive Anspannung, die es zu nutzen gelte. Es sei sogar so, dass diese Aufgeregtheit einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit haben könne, meinte der Trainer.
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Logan O'Connor konnte den angespannten Nerven auch eine positive Seite abgewinnen. "Ich denke eine gewisse Nervosität ist gut. Wir haben alle schon wichtige Spiele absolviert, auch wenn das eine besondere Situation ist. Wir vertrauen auf unsere Vorbereitung aus den vergangenen acht Tagen und über die gesamte Saison. Wenn wir unser Spiel spielen, werden wir gut durchkommen. Wir freuen uns auf die Gelegenheit und darauf nach der kurzen Pause wieder loszulegen."
Je besser die Avalanche aus der Kabine kommen, desto schneller dürfte die noch verbleibenden Nervosität in eine positive Energie umgewandelt werden können.