Nach Ansicht seines Coaches hat Reichel eine wichtige Lernkurve durchlaufen. "Es ist für junge Spieler oft ein schmaler Grat in der NHL, einerseits kreativ und mit gewissen Freiheiten zu spielen, andererseits aber nicht zu risikoreich zu agieren und die Scheibe zu verlieren. Diese Erfahrung macht er im Moment. Am Puck hat er gut gearbeitet und sich nur wenige Fehlpässe geleistet. Generell hat er sich bei seinen Offensivaktionen intelligent verhalten", ließ Richardson verlauten.
Kyle Davidson, der General Manager der Blackhawks, sagte am Samstag in Bezug auf die Entscheidung zu Reichel: "Seine Entwicklung war zuletzt sehr positiv. Reichel hat verstanden, dass wir einen Weg mit ihm verfolgen. Es geht um die langfristige Entwicklung. Er kann sich in Rockford auf hohem Niveau weiterentwickeln. Reichel hat alles geleistet, was wir von ihm erwartet haben. Er wird daher bestimmt noch weitere Chancen bekommen. Es gibt im Laufe der Saison stets Verletzungen und die daraus resultierenden Kaderveränderungen. Entwicklungen bei talentierten Spielern wie ihm vollziehen sich immer schrittweise. Das ist ein stetiger Lernprozess. Es geht bei solchen Entscheidungen immer darum, was aktuell das Beste für alle Beteiligten ist."
Mitspieler Patrick Kane sagte, in Richtung Reichel: "Er hat seine Sache gut gemacht und inzwischen viel mehr Selbstvertrauen. Er wird in Zukunft für uns sicher noch wesentlich an Bedeutung gewinnen."