"Wir hatten heute Abend gegen Spielende einfach nicht mehr genug im Tank", gab Rangers-Kapitän Jacob Trouba zu Protokoll. "Sie haben ein gutes Spiel gemacht, das kann man ihnen nicht verübeln. Sie haben hart gespielt und viele Zweikämpfe gewonnen. Ich denke, sie hatten in Summe auch die besseren Chancen."
Die Rangers waren in den vergangenen Wochen und Monaten nicht das erste Team, das erkennen musste, wie schwer die Hurricanes zu bespielen sind und wie groß ihre Widerstandsfähigkeit ist. Zudem zeigen sie einen immensen Siegeswillen, den die New Yorker in der Endphase der Begegnung ebenfalls zu spüren bekamen. Kann die Mannschaft diese Eigenschaften in die Postseason retten, dürften sie in den ab Mitte April anstehenden Playoffs nur schwer zu schlagen sein.
Die Kontrahenten erzielten in der Mitte des finalen Spielabschnitts innerhalb von 49 Sekunden drei Tore durch drei Schüsse in Folge. Nach Chatfields Ausgleich, als er vom rechten Bullykreis aus mit einem Heber über Goalie Igor Shesterkin hinweg in die Maschen traf, sorgte Kaapo Kakko 31 Sekunden später für die abermalige Führung der Hausherren (51.), als er einen von Burns zunächst erfolgreich geblockten Schuss im Kasten unterbringen konnte. Doch nur 18 Sekunden später erzielte Noesen den 2:2-Ausgleich mit einem One-Timer aus dem Slot nach einem Pass von Jesper Fast.
"Ich habe das Gefühl, dass ich immer eine gute Geschwindigkeit habe, aber ich denke, der Schlüssel war, den Puck schnell zu spielen", erklärte Chatfield sein erstes Tor seit dem 19. Januar. Zuletzt war er in 19 Einsätzen hintereinander ohne Erfolgserlebnis geblieben. "Ich habe meine Beine benutzt, um in Fahrt zu kommen und habe eine freie Stelle gefunden, in die ich dann getroffen habe."