Buffalo Sabres

Das gab es bei den Buffalo Sabers seit 16 Jahren nicht mehr: In der NHL-Saison 2009/10 knackte das Team von den Niagarafällen zuletzt die magische Marke von 100 Punkten in einer Spielzeit (82 Spiele, 45-27-10, 100 Punkte). Hier und jetzt sind die Sabres nur noch einen Sieg davon entfernt, eine dreistellige Punktezahl zu erreichen. „Es ist eine spannende Zeit“, weiß Buffalos Trainer Lindy Ruff.

Am 8. Dezember schien eine solches Ende schier utopisch: Die Sabres hatten drei Spiele in Folge verloren, eine Punkte-Quote von 44,8 Prozent, waren das schlechteste Team in der Eastern Conference sowie das drittschlechteste in der gesamten NHL und hatten sowohl acht Punkte Rückstand als auch acht Klubs zwischen sich und dem letzten Wildcard-Platz im Osten.

SUNRISE, FL - MARCH 8: Head coach Lindy Ruff of the Buffalo Sabres watches a replay during third period action against the Florida Panthers at the Amerant Bank Arena on March 8, 2025 in Sunrise, Florida. (Photo by Joel Auerbach/Getty Images)

Knapp vier Monate später hat sich das Momentum komplett gedreht. Seitdem nämlich gewann Buffalo 34 von 45 Spielen (34-7-4) und holte mit 74 Punkten mit riesigem Abstand mehr als jedes andere NHL-Team.

„Zu Beginn der Saison hatten wir mit vielen Herausforderungen zu kämpfen, wir haben aber den Kurs gehalten und haben ein paar Serien gestartet. Das hat uns in eine Position gebracht, in der wir es mit einem Sieg morgen erreichen können“, sagt Headcoach Ruff auf das Erreichen der 100-Punkte-Marke angesprochen. „Wir haben uns über ein paar Zahlen unterhalten, dass wenn wir diese erreichen, es zu Siegen führen wird. Wir glauben uns unsere Art zu spielen. Es geht um den Umgang mit dem Puck, um Situationen spät in Spielen oder im dritten Drittel, die uns eine Chance geben, zu gewinnen. Das haben wir besser gemacht.“

Alle wichtigen Szenen aus dem Spiel zwischen den Buffalo Sabres und den Seattle Kraken

Und siehe da: Die Sabres dürfen wieder träumen - und zwar von der ersten Teilnahme an den Stanley Cup Playoffs seit 2011, also seit 15 Jahren.

„Es ist eine überragende Gefühlslage“, berichtet Ruff von einer ganz besonderen Stimmung in der Stadt. „Wenn du erfolgreich bist, dann hast du alle hinter dir. Diese Arena wird rocken, wenn die Zeit gekommen ist. Ich habe es schon gesehen, die ausverkaufte Halle, die Energie. Es ist hochverdient.“

Buffalo (45-21-8) ist Zweiter in der Atlantic Division, punktgleich mit Tabellenführer Tampa Bay Lightning (46-21-6) und mit zwölf Zählern Vorsprung auf einen Nicht-Playoff-Platz (Ottawa Senators, 38-25-10).

„Es ist ein verrücktes Rennen im Osten und im Westen. Jeder kann es schaffen. Ich schaue mir viele andere Spiele und Teams an“, berichtet Ruff. „Es ist eine spannende Zeit.“

Die Sabres empfangen am Dienstag (7 p.m. ET; Mittwoch, 1 Uhr MESZ) die New York Islanders und wollen auf Heim-Eis in Buffalo ein Stück Geschichte schreiben.

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