Die Buffalo Sabres sind das beste Team in der NHL nach der Olympia-Pause. 12-2-2 lautet ihre Bilanz seitdem, plus 20 das Torverhältnis. Doch im Moment ist ein bisschen der Wurm drin. Die Mannschaft von Trainer Lindy Ruff musste am Freitagabend (Ortszeit) im heimischen KeyBank Center eine 2:5-Niederlage gegen die Detroit Red Wings hinnehmen. Es war die dritte Niederlage in Folge für die Sabres, die vor allem mit dem Auftritt im ersten Drittel haderten.
Der Coach der Sabres ist bekannt als Freund klarer Worte. Und so nahm er auch nach der Schlappe gegen die Red Wings kein Blatt vor den Mund: „Wir waren einfach nicht gut genug. Die meiste Zeit in dieser Saison waren wir gut drauf. Aber in den letzten beiden Spielen haben wir früh Strafzeiten genommen, das müssen wir vermeiden. Sie haben uns für diese Strafzeiten bezahlen lassen“, legte der Übungsleiter verbal den Finger in die Wunde. Für Buffalo endete mit dieser Niederlage eine Serie von sechs Spielen in Folge mit mindestens einem Punkt (4-0-2). Umgekehrt war es aber auch die dritte Partie in Serie ohne doppelten Punktgewinn (0-1-2). Eine solche Serie hatten die Sabres zuletzt Anfang Dezember.
Gegen Detroit bewahrheitete sich für Buffalo einmal mehr die uralte Eishockeyweisheit, dass man auf der Strafbank keine Spiele gewinnt. Die Gäste nahmen diese beiden frühen Einladungen dankend an und lagen zur Hälfte des ersten Drittels durch Überzahltreffer von Alex DeBrincat und Lucas Raymond 2:0 vorne. Der Österreicher Marco Kasper erhöhte mit seinem achten Saisontor sogar noch auf 3:0. „Das ist einfach inakzeptabel. Die Red Wings hatten einen guten Start, haben früh drei Tore geschossen. Es ist schwierig, da zurückzukommen“, sagte Sabres-Verteidiger Rasmus Dahlin. Danach habe sein Team mehr riskieren müssen.





















