"Das war ein gutes Spiel", erklärte Carolinas Trainer Rod Brind'Amour nach dem Spiel. "Wir haben gut gespielt. Ich bin nicht im Geringsten von unserer Leistung enttäuscht. Natürlich hätte man gerne die zwei Punkte, aber dafür, dass wir keine Powerplays hatten, haben wir viel Offensive kreiert, besonders im zweiten Drittel. Da hatten wir vier oder fünf Alleingänge und Chancen bei zwei auf eins. Hätten wir die genutzt, wäre es ein anderes Spiel gewesen."
Die Hurricanes belegen mit 65 Punkten (31-9-3) den ersten Platz der Metropolitan Division, die Maple Leafs liegen mit 63 Zählern (30-10-3) auf dem dritten Platz der Atlantic Division. Toronto stellte mit dem Erfolg gegen Carolina einen Franchise-Rekord auf. Sie erreichten im 43. Spiel ihren 30. Sieg der Saison, dafür brauchten sie noch nie so wenige Spiele.
"Das war ein verrücktes Spiel, wir haben die Führung erobert und haben sie dann wieder verloren und haben schließlich ausgeglichen", fasste Marner zusammen. "Die Arbeitshaltung und der Kampfgeist waren etwas, worüber wir nach der Hälfte der Saison gesprochen haben und heute war ein guter Schritt in diesen Bereichen."
Im ersten Drittel brachte der Schweizer Nino Niederreiter (14. Spielminute) die Hurricanes mit seinem 14. Tor der Saison zunächst in Führung. Das 1:0 hielt mehr als 20 Minuten lang, doch gegen Ende des zweiten Drittels schlug Auston Matthews mit zwei schnellen Toren zu. Er glich zunächst im Powerplay aus (37.) und drehte die Partie schließlich (40.). Der Ausgleich war sein 30. Tor der Saison, eine Marke, die er in seiner sechsten NHL-Saison zum sechsten Mal erreichte.