Vom 1. August an nimmt NHL.com/de in der Serie 32 in 32 täglich ein Team der Liga mit Blick auf die Saison 2026/27 unter die Lupe.
In dieser Ausgabe: Die Analyse der Columbus Blue Jackets
Die Columbus Blue Jackets haben in der vergangenen Saison zum sechsten Mal in Folge die Stanley Cup Playoffs verpasst. Sie schlossen die Saison mit einer 40 -30-12-Bilanz auf dem 5. Platz der Metropolitan Division ab. Doch die zweite Saisonhälfte dürfte Mut gemacht haben.
Der Grund: Mitte Januar wurde ein Trainerwechsel vollzogen. Der erfahrene Rick Bowness übernahm die Mannschaft und sorgte für einen positiven Effekt. Nach seinem Dienstantritt wurde ein 21-11-5-Record erreicht. Hätten die Blue Jackets über die gesamte Spielzeit so konstant gepunktet, hätten sie zu den Top-Teams der Liga gezählt und wären vorzeitig für die Playoffs qualifiziert gewesen.
Die Spieler schwärmen regelrecht vom Einfluss des 71-Jährigen. „Er ist der beste Trainer, den ich persönlich je hatte“, sagte Verteidiger Damon Severson. „Ich hatte schon einige wirklich gute Trainer und ich hatte auch einige wirklich schlechte Trainer. Aber ‚Bones‘ war bisher der Beste.“
Direkt nach Saisonende einigten sich Bowness und die Blue Jackets auf eine Vertragsverlängerung. Die große Frage lautet: Kann der Klub aus Ohio an die starke zweite Saisonhälfte anknüpfen?
Die wichtigsten Kaderveränderungen
Valeri Nichushkin wurde im Tausch für einige Draftpicks von der Colorado Avalanche verpflichtet. Der 31-Jährige erzielte vergangene Saison 49 Punkte (17 Tore, 32 Assists) in 72 Saisonspielen. 2022 gewann der Flügelstürmer mit der Avalanche den Stanley Cup. General Manager Don Waddell sagte über den Neuzugang: „Valeri ist ein großer, starker Stürmer, der außergewöhnlich gut skatet, Tore schießen kann, Puckduelle gewinnt und nicht davor zurückschreckt, in schwierigen Bereichen zu spielen. Er ist ein erfolgreicher Zwei-Wege-Spieler.“























