de roundup 4.29

Am Mittwoch fiel die nächste Entscheidung in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026: In der Pennsylvania-Derby-Serie gewannen die Philadelphia Flyers Spiel 6 gegen die Pittsburgh Penguins mit 1:0 n.V. und lösten damit das Ticket für die Zweite Runde. Derweil gingen die Montreal Canadiens in der Best-of-7-Serie beim Tampa Bay Lightning in Führung und stehen nach einem 3:2-Auswärtserfolg mit einem Bein in der nächsten Runde. Die Vegas Golden Knights gewannen Spiel 5 gegen den Utah Mammoth erst in der zweiten Overtime und auf völlig verrückte Art und Weise: Ein Hattrick rettete Vegas überhaupt erst in die Verlängerung, wo schlussendlich ein Shorthander zum Erfolg führte.

Die Spiele vom Mittwoch in der Zusammenfassung:

Tampa Bay Lightning - Montreal Canadiens 2:3

Serie: 2:3

In der Benchmark International Arena gingen die Montreal Canadiens dreimal beim Tampa Bay Lightning in Führung und feierten am Ende einen 3:2-Auswärtssieg für eine 3:2-Führung in der Best-of-7-Serie.

Den Anfang machte Brendan Gallagher nach exakt drei Minuten: Alex Newhook stiftete Verwirrung vor dem Tor, während Power Forward Gallagher mit Vehemenz dorthin zog, den freien Puck fand und ihn zum 1:0 für Montreal ins Tor schoss (4.).

Tampa kam etwa zur Hälfte der Partie zum Ausgleich, als in einem 2-auf-1-Konter Dominic James mit einem schnellen Abschluss ins Torwarteck zum 1:1 traf (27.). Doch nur elf Sekunden später - der Stadionsprecher war gerade noch dabei den Torschützen zu verkünden - holten sich die Canadiens die Führung zurück: Mit einem Super-Solo über den linken Flügel sowie einem Abstauber auf den eigenen Schuss besorgte Kirby Dach das 2:1 (28.). Erneut auf bei einem 2-auf-1-Konter, der stark an das 1:1 erinnerte, entschied sich Lightning-Stürmer Jake Guentzel wieder für einen Schuss ins Torwarteck und glich auf 2:2 aus (38.).

Gerade einmal 66 Sekunden nach Wiederbeginn fiel die Entscheidung in einem verrückten Spiel 6: Alexandre Texier empfing einen weiten Pass von Lane Hutson und gab vom linken Faceoff-Kreis einen heftigen Schuss ab, der im rechten Eck zum 3:2 für die Canadiens einschlug (42.).

Tampas Torwart Andrei Vasilevskiy zeigte 21 Saves (87,5 Prozent Fangquote), Montreals Jakub Dobes hielt den dritten Sieg der Serie mit starken 38 Paraden (95 Prozent Fangquote) fest.

MTL@TBL, GM 5: Newhook stiftet Verwirrung, Gallagher staubt ab

Philadelphia Flyers - Pittsburgh Penguins 1:0 n.V.

Serie: 4:2

Deutlich weniger Tore, aber nicht weniger Spannung bot Spiel 6 in der Pennsylvania-Serie zwischen den beiden Erzrivalen Philadelphia Flyers und Pittsburgh Penguins in der Xfinity Mobile Arena.

Hier lieferten sich die beiden Goalies einen regelrechten Showkampf: Philadelphias Dan Vladar war an diesem Abend nicht zu bezwingen, entschärfte alle 42 Torschüsse und feierte seinen zweiten Karriere-Shutout in den Stanley Cup Playoffs. Der erste war ihm in Spiel 2 dieser Serie gelungen.

NUR EIN SCHUSS

Penguins fühlen Leere nach unglücklichem Playoff-Aus

Pittsburghs Arturs Silovs glänzte mit 31 Saves (96,9 Prozent Fangquote), darunter eine spektakuläre Rettungstat in der Overtime, als er trotz verlorenem Schläger gegen Porter Martone parierte (77.).

Die Entscheidung aber fiel kurz darauf: Flyers-Verteidiger Cam York gab nach einem gewonnenen Faceoff in der Offensivzone einen Distanzschuss ab, der durch den Verkehr vor dem Tor und über den Innenpfosten ins Ziel rauschte (78.). Vor lauter Überschwang warf York nach seinem Overtime-Gamewinner, der auch den Serien-Sieg bedeutet, seinen Schläger ins Publikum und sorgte für ein unvergessliches Souvenir für einen Fan.

Für die Penguins sind die Stanley Cup Playoffs 2026 dagegen beendet.

PIT@PHI, GM 6: Vladar behält zum zweiten Mal eine Weiße Weste in der Ersten Runde

Vegas Golden Knights - Utah Mammoth 5:4 n.2.V.

Serie: 3:2

Die Vegas Golden Knights haben Spiel 5 gegen den Utah Mammoth in der T-Mobile Arena nach 85:28 Minuten in der zweiten Overtime mit 5:4 gewonnen und gehen in der Best-of-7-Serie mit 3:2 in Führung. Trotz eines Hattricks von Pavel Dorofeyev (3-0-3) wurde am Ende Brett Howden zum großen Helden des Abends.

Bei Utah spielte der deutsche Flügelstürmer JJ Peterka den Linksaußen in der vierten Reihe neben Kevin Stenlund und Brandon Tanev und erhielt 13:16 Minuten Eiszeit (0-0-0). Seine Mannschaft sollte gleich zweimal in Führung gehen.

Das 1:0 besorgte John Marino mit einem Abstauber nach einem glücklichen Abpraller von der Bande (18.). Für das 2:1 zeichnete Lawson Crouse mit einem Schuss aus dem hohen Slot verantwortlich (31.). Allerdings gelang Vegas jeweils der Ausgleich dank Dorofeyev, der est mit einem Powerplay-Treffer aus dem rechten Faceoff-Kreis zum 1:1 (20.) und dann nach einem kurzen Rückhand-Pass von Shea Theodore aus der Nahdistanz zum 2:2 traf (36.). Theodore war es auch, der mit einem Distanzschuss die erste Führung für die Golden Knights markierte (38.).

Doch die wilde Fahrt nahm im dritten Drittel ihren Lauf: Jeweils mit einer spiegelverkehrten 2-auf-1-Situation drehte der Mammoth das Spiel: Dylan Guenther (46.) und Michael Carcone (53.) stellten auf 4:3. Doch in der Schlussminute war erneut Chef-Ausgleicher Dorofeyev zur Stelle, staubte bei gezogenem Torwart und einem Extra-Angreifer auf dem Eis erfolgreich ab, machte seinen ersten Karriere-Hattrick in den Stanley Cup Playoffs damit perfekt und erzwang mit dem 4:4 die Overtime (60.).

In der zweiten Verlängerung dauerte es 5:28 Minuten, ehe Vegas in Unterzahl (!) die Entscheidung herbeiführte: In der rechten Ecke pressten Brett Howden und Mitch Marner im Verbund die Scheibe frei. Howden übernahm, drehte zur Mitte und versenkte den Puck zum 5:4 n.2.V. im langen Eck (86.).

Für die Golden Knights startete Carter Hart (34 Saves, 89,5 Prozent Fangquote), für den Mammoth stand Karel Vejmelka (31 Saves, 86,1 Prozent Fangquote) zwischen den Pfosten.

UTA@VGK, GM 5: Howden wird mit einem Unterzahl-Tor in der zweiten Overtime zum Helden

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