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Am Mittwoch stiegen drei Spiele in der Ersten Runde der Stanley Cup Playoffs 2026. Dabei entschieden die Philadelphia Flyers auch das dritte Pennsylvania-Derby gegen die Pittsburgh Penguins für sich. Die Edmonton Oilers mussten sich trotz Toren ihrer beiden Deutschen Leon Draisaitl und Josh Samanski mit 4:6 gegen die Anaheim Ducks geschlagen geben. Der Krimi zwischen Minnesota Wild und Dallas Stars ging in die Overtime. Bis tief in die Nacht ging der Krimi zwischen den Minnesota Wild und den Dallas Stars, ehe Wyatt Johnston in der zweiten Overtime zum großen Helden avancierte.

Die Spiele vom Mittwoch in der Zusammenfassung:

Philadelphia Flyers - Pittsburgh Penguins 5:2

Serie: 3:0

Die Philadelphia Flyers haben auch Spiel 3 gegen die Pittsburgh Penguins gewonnen und sich in der Xfinity Arena mit 5:2 durchgesetzt. Dabei half den Flyers ein effektives Powerplay (2/3, 66,7 Prozent) sowie Multi-Punkte-Auftritte von Trevor Zegras (1-1-2), Noah Cates (1-1-2), Sean Couturier (0-2-2), Jamie Drysdale (0-2-2) und Noah Juulsen (0-2-2) sowie ein starker Auftritt von Torwart Dan Vladar (28 Saves, 93,3 Prozent Fangquote). Den Penguins droht nun sogar der Sweep im Pennsylvania-Derby.

Pittsburgh erwischte durch ein frühes Powerplay-Tor den besseren Start, als Evgeni Malkin einen Querpass von Bryan Rust vor dem gegnerischen Kasten aus der Nahdistanz zum 1:0 über die Linie drückte (5.).

Philadelphia glich Anfang des zweiten Durchgangs ebenfalls in Überzahl aus. Drysdale verteilte den Puck im Powerplay zum rechten Faceoff-Kreis, wo Zegras per fulminanter Direktabnahme das 2:0 besorgte (26.). Dieser Treffer ließ die Flyers in der Folge durchstarten: Rasmus Ristolainen tunnelte Penguins-Goalie Stuart Skinner (24 Saves, 85,7 Prozent Fangquote) mit einem Laser-Schuss aus dem rechten Faceoffkreis (30.). Nick Seeler erhöhte mit einem verdeckten Distanzschuss auf 3:1 (32.). Philadelphia traf dreimal in genau 6:00 Minuten.

PIT@PHI, GM 3: Seeler baut die Führung per Distanzschuss aus

Im Schlussabschnitt brachte Offensivverteidiger Erik Karlsson die Hoffnung für Pittsburgh kurz mit einem Schlagschuss-Hammer im Powerplay zurück (50.). Dann aber verarbeitete Cates ein feines Zuspiel von Trevor Zegras in Überzahl gekonnt vor dem Tor, dreht sich und schob zum 4:2 ein (53.). Ein Empty-Net-Treffer von Owen Tippett machte den Deckel drauf (59.).

Edmonton Oilers - Anaheim Ducks 4:6

Serie: 1:1

Die Edmonton Oilers mussten eine 4:6-Heimniederlage gegen die Anaheim Ducks in Spiel 2 im Rogers Place hinnehmen. Die Best-of-7-Serie ist damit ausgeglichen (1:1). Ein starkes Stanley Cup Playoff-Debüt des deutschen Oilers-Stürmers Josh Samanski (1-0-1, 11:11 Minuten Eiszeit, zwei Torschüsse, ein Check, +1) wurde damit genauso wenig belohnt wie ein Multi-Punkte-Auftritt von Superstar Leon Draisaitl (1-1-2, 24:56 Minuten Eiszeit, drei Torschüsse, ein Check, 53,6 Prozent gewonnene Faceoffs, -1). Angesichts von 37:28 Torschüssen zu Gunsten von Edmonton war Anaheim an diesem Abend einfach effektiver.

Draisaitl selbst sorgte für die 1:0-Führung, als er den Puck aus spitzem Winkel von rechts einfach in den Verkehr schoss, wo der Puck vom Schlittschuh von Ducks-Verteidiger Drew Helleson ins Tor abgefälscht wurde (9.).

Anaheims Antwort aber saß: Cutter Gauthier (13., im Powerplay) und Jacob Trouba (23.) mit Distanzschüssen sowie Alex Killorn (26.) aus der Nahdistanz machten aus einem 0:1-Rückstand eine 3:1-Führung.

Die wilde Fahrt aber ging jetzt erst los. Edmontons Verteidiger Connor Murphy besorgte den 2:3-Anschluss per Schlagschuss (32.), Ryan Poehling stellte den Zwei-Tore-Abstand mit einem Unterzahl-Tor wieder her (36.), doch auch der Tip-in von Zach Hyman passte zum 3:4 für die Oilers (38.).

Im dritten Drittel kam Samanski in seinem ersten Spiel in den Stanley Cup Playoffs direkt zu seinem ersten Playoff-Tor: Jack Roslovic passte von hinter dem Tor auf das Tape des 24-jährigen Erdingers, der per Direktschuss auf 4:4 ausglich (46.)

ANA@EDM, GM 2: Samanski erzielt in seinem Playoff-Debüt sein erstes Playoff-Tor

Knapp fünf Minuten vor Schluss aber fand Gauthier die freie Scheibe vor dem Tor und staubte zum 5:4-Siegtreffer ab (56.). Poehling schraubte den Endstand per Empty-Net-Treffer noch auf 6:4 (59.).

Minnesota Wild - Dallas Stars 3:4 n.2.V. (Serie: 1:2)

Die Dallas Stars haben einen Hockey-Krimi in Spiel 3 bei den Minnesota Wild im Xcel Energy Center mit 4:3 n.2.V. gewonnen. Dabei absolvierte Minnesotas deutscher Angreifer Nico Sturm (0-0-0, 9:00 Minuten Eiszeit, drei Checks, -1) sein erstes Spiel in den Stanley Cup Playoffs 2026. Zum Helden des Tages aber wurde Dallas-Center Wyatt Johnston, der nach 92:10 gespielten Minuten den „Gamewinner“ besorgte.

Einen starken Start legten die Stars aufs Eis: Mikko Rantanen mit einem Rückhand-Tip-in nach nur 85 Sekunden (2.) sowie Jason Robertson mit einem Schuss ins Torwarteck in einer 2-auf-1-Situation (14.) stellten auf 2:0 für die Texaner.

Daraufhin aber starteten die Wild ein beachtliches Comeback: Marcus Johansson traf in einer Druckphase im Powerplay unter die Latte zum 1:2 (19.). Joel Eriksson Ek profitierte von der gewaltigen Vorarbeit von Matt Boldy, der es gleichzeitig mit drei Gegenspielern aufnahm, und traf per Direktschuss zum 2:2 (26.). Michael McCarrons Super-Solo brachte die 3:2-Führung für Minnesota (38.).

Im dritten Drittel aber brachte Matt Duchene Dallas zurück in die Spur. Im Powerplay verzögerte Rantanen gekonnt und spielte links zu Duchene, der aus spitzem Winkel zum 3:3 einschoss (51.).

Das Überzahlspiel der Stars (3/8, 37,5 Prozent Erfolgsquote) erwies sich dann auch in der zweiten Verlängerung als extrem wertvoll. Johnston parkte vor dem gegnerischen Tor ein und fälschte einen Distanzschuss von Miro Heiskanen mit dem Schlägerschaft zum 4:3-Siegtreffer ab (93.).

DAL@MIN, GM 3: Johnston fälscht einen Schuss von Heiskanen zum Sieg in der 2. OT ab

Minnesotas Torwart Jesper Wallstedt stoppte 32 Schüsse (88,9 Prozent Fangquote), Dallas-Keeper Jake Oettinger 28 Schüsse (90,3 Prozent).

Die Stars führen in der Best-of-7-Serie mit 2:1.

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