Die Rollen vor Spiel 2 im Stanley Cup Finale 2026 zwischen den Carolina Hurricanes und den Vegas Golden Knights am heutigen Donnerstag (8 p.m. ET; Fr. 2 Uhr MESZ) im Lenovo Center von Raleigh sind klar verteilt. Die Hausherren haben nach dem verlorenen Heimspiel zu Beginn der Serie großen Druck. Die Gäste dagegen können unbeschwert auflaufen. Doch das sind nicht die einzigen interessanten Begebenheiten rund um dieses Duell.
Ein Anruf bringt die Wende
Ein Telefonanruf von einem guten Freund bewirkt manchmal Wunder. Das zeigt das Beispiel von Tomas Hertl, dem Angreifer der Vegas Golden Knights. Während Spiel 3 der Zweiten Runde in der Western Conference zwischen der Vertretung aus Nevada und den Anaheim Ducks berichtete der Reporter im Fernsehen, dass der Tscheche seit 29 Spielen nicht mehr getroffen hatte. Als Joe Pavelski, sein ehemaliger Teamkollege bei den San Jose Sharks, davon hörte, war er regelrecht geschockt. „Ich habe ihn am nächsten Tag angerufen, um mich zu erkundigen, wie es ihm geht. Ich habe ihm gesagt, dass er ein ausgezeichneter Spieler ist und ihn an ein paar kleine Dinge erinnert, die er tun könnte, um seine Torflaute zu beenden“, fasste Pavelski den wesentlichen Inhalt des Gesprächs zusammen.
Hertl nahm sich die Worte zu Herzen. Er traf in Spiel 4 und Spiel 5 gegen Anaheim und ließ im Conference Finale den Game Winner in Spiel 3 gegen die Colorado Avalanche folgen. Beim Auftaktmatch im Stanley Cup Finale gegen die Hurricanes war er erneut zur Stelle. Dreieinhalb Minuten vor Schluss markierte der Center den 5:4-Endstand für die Golden Knights.























