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Für die Vegas Golden Knights geht es mit einem Split, also mit einem 1:1 in der Best-of-7-Serie im Stanley Cup Finale 2026 nach Hause. Unterwegs wollen die Golden Knights nach einem wilden dritten Drittel in Spiel 2 den Reset-Knopf drücken, um danach mit ihrer Heimstärke in Spiel 3 am Samstag (8 p.m. ET; Sonntag, 2 Uhr MESZ) zurückzuschlagen. In der heimischen T-Mobile Arena hat Vegas in den Stanley Cup Playoffs 2026 eine 6-2-Bilanz.

Golden Knights setzen auf Energieschub von ihren Fans

„Es ist eine laute Arena mit tollen Fans“, sagt Trainer John Tortorella kurz und bündig über die eigene Heimspielstätte. Gleichzeitig will der Vegas-Coach den Heimvorteil nicht überschätzen: „Was die Anweisungen betrifft, gibt keinen Unterschied. Wir wissen, wie wir spielen müssen und wollen - und werden das dann einfach umsetzen.“

Die Spieler haben die Atmosphäre im Lenovo Center hautnah mitbekommen. „In beiden Stadien sind die Zuschauer intensiv“, findet Stürmer Keegan Kolesar. „Das war gestern zu spüren, als sie das Spiel gedreht hatten. So ein lautes Publikum habe ich seit dem ‚Whiteout‘ (bei den Winnipeg Jets) vor ein paar Jahren nicht mehr gehört. Wir freuen uns sehr, dass wir jetzt vor unseren Fans spielen dürfen und hoffen auf einen Heimvorteil.“

Die Golden Knights wollen aus der Atmosphäre in der eigenen Arena genauso viel Energie ziehen wie die Hurricanes in bei ihren zwei Heimspielen zuvor.

„Wir ernähren uns als Teams von den Zuschauern“, sagt Kolesar. „Das konnte man gestern sehen: Sie waren schneller und haben härter gespielt, als das Publikum voll da war. Wir freuen uns drauf, dass wir unsere Fans jetzt hinter uns haben.“

An Reisetagen bleibt Eishockey das Thema

Zwischen Spiel 2 und Spiel 3 gibt es nur einen Tag Pause. „Ich finde es gut, dass es schnell weitergeht“, so Angreifer Colton Sissons. „Wir werden kurz abschalten, dann machen wir uns wieder an die Arbeit. Wir wissen, was zu tun ist. Genau dafür sind wir gebaut.“

Selbst an Reisetagen bleibt Eishockey das bestimmende Thema. „Es ist schwer, nicht über darüber nachzudenken, wenn du gerade im Finale bist“, erklärt Sissons. „Wir sind nicht ohne Grund hier und wollen den Stanley Cup gewinnen. Wir überlegen uns also, was wir im nächsten Spiel besser machen können. Wir werden uns so gut es geht erholen, damit wir in Spiel 3 einen guten Start haben werden.“

Momentum-Management ein wichtiger Faktor

Über 50 Minuten hatte Vegas das Geschehen in Spiel 2 kontrolliert und mit 2:0 geführt. Plötzlich änderte sich alles.

„Eishockey ist manchmal komisch. Ich hatte das Gefühl, dass wir alles unter Kontrolle hatten, dann machen wir ein paar kleine Fehler, die sofort zu Gegentoren führen“, blickt Center William Karlsson zurück. „Eishockey ist ein fehlerbasierter Sport, so etwas kann passieren. Das Spiel liegt in der Vergangenheit, wir können es nicht mehr ändern, also schauen wir nur nach vorne.“

„Mir hat viel von dem gefallen, was in den ersten beiden Spielen passiert ist“, zieht Tortorella ein positives Fazit nach den ersten beiden Partien im Stanley Cup Finale. „Ich werde nicht ins Detail gehen. Mir gefällt, wo unsere Mannschaft steht.“

VGK@CAR: Seth Jarvis erzielt den Siegtreffer in der Verlängerung, mit dem die Hurricanes die Serie zum 1:1 ausgleichen

Ein wichtiger Faktor in Spiel 3 wird das Momentum-Management sein, was für Vegas beim 5:4 in Spiel 1 richtig gut geklappt hat.

„Sobald die Hurricanes ins Rollen kommen, sind sie nur schwer zu stoppen“, weiß Karlsson. „Manchmal musst du einen Sturm überstehen, auf deine Chance warten und einfach spielen. Hoffentlich können wir beim nächsten Mal ruhiger bleiben.“

„Bis jetzt hat es viel Spaß gemacht“, betont Sissons. „Es waren zwei gute Spiele mit zwei Mannschaften, die alles geben. Es gab viele Führungswechsel. Das ist Playoff-Eishockey.“

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