Mit dem 5:4-Auswärtssieg in Spiel 1 des Stanley Cup Finals am Dienstag haben die Vegas Golden Knights bereits den Heimvorteil der Carolina Hurricanes übernommen. Doch die Gäste aus Sin City wollen mehr als einen „Split“ (eines von zwei Partien gewinnen) und in Spiel 2 am Donnerstag (8 p.m. ET; Freitag, 2 Uhr MESZ) im Lenovo Center nachlegen.
„Unsere Einstellung wird sich für keine Sekunde ändern“, betont Trainer John Tortorella. „Für mich ist das ganz einfach gesunder Menschenverstand: Wenn du ein Spiel gewinnst, dann willst du auch das nächste gewinnen. Wir wollen kein bisschen Momentum verlieren. Das ist für mich nichts Außergewöhnliches. Wir wollen bereit fürs nächste Spiel sein und werden versuchen, es zu gewinnen.“
0:2 Rückstand? Kein Problem!
Die Golden Knights haben in Spiel 1 bereits Geschichte geschrieben, denn sie waren das erste Team, das im ersten Spiel eines Stanley Cup Finales einen Rückstand von mehreren Toren - in diesem Fall ein 0:2 - egalisieren und am Ende gewinnen konnten.
„Am Anfang sind wir gar nicht gut mit dem Druck umgegangen“, findet Vegas-Verteidiger Rasmus Andersson. „Nach etwa acht Minuten lagen wir schon 0:2 zurück.“
„Das Wichtigste war, dass wir nicht in Panik verfallen sind“, so Tortorella. „Es hat nicht gut ausgesehen, als wir 0:2 hinten waren. Aber ich wusste, dass wir mit ein paar guten Wechseln zu unserem Spiel finden würden. Wir sind geduldig geblieben. Auch im zweiten und dritten Drittel haben wir ein paar schlimme Fehler gemacht. Aber wir haben zusammengehalten. Das ist die größte Stärke dieser Mannschaft. Wir halten zusammen und fallen nicht auseinander. Dadurch kannst du einige kritische Situationen überstehen.“






















