Die Unterstützung zahlte sich aus. Nach weiteren Toren von Mark Jankowski und Jordan Staal hatten die Hurricanes die Partie gedreht. Doch Mark Stone rettete die Gäste in die Verlängerung. Dort wiederum setzte Carolina dank Jarvis den entscheidenden Punch.
Staal verwies ebenfalls auf die heiße Atmosphäre in der Arena. Sie habe wesentlich dazu beigetragen, dass das Team dem Spiel eine Wendung geben konnte. „Von den Rängen kam der Zündfunke, den wir gebraucht haben. Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft, dass sie trotz des Rückstands geduldig geblieben ist und zum Schluss einen Weg zum Sieg gefunden hat“, hob der Hurricanes-Kapitän hervor.
In der Verlängerung hat Carolina in den diesjährigen Playoffs eine blütenweiße Weste. Sechsmal musste das Team bislang in die Overtime, sechsmal verließ es das Spielfeld als Sieger. Ein spezielles Erfolgsgeheimnis gibt es nach Aussage von Sebastian Aho allerdings nicht. „Es klingt vielleicht etwas langweilig, aber wir machen nichts Spezielles, sondern versuchen einfach die normalen Abläufe beizubehalten. Wir haben großes Vertrauen in uns und unser System. Das ist auch die Haltung nach dem Rückstand gewesen – einfach weitermachen und Wechsel für Wechsel das Beste herausholen. Auf diese Weise haben wir uns am Ende belohnt“, erklärte der Stürmer der Hurricanes.
Carolinas Trainer Rod Brind’Amour zeigte sich nach der Achterbahnfahrt erleichtert. „Wir hatten wieder ein super erstes Drittel. Leider haben wir uns nicht dafür belohnt. Wir hätten nach 20 Minuten niemals hinten liegen dürfen“, analysierte er. „Im zweiten Durchgang haben wir uns durch ein paar Strafzeiten aus dem Konzept gebracht. Die ersten zehn Minuten der letzten Periode sind ebenso wenig berauschend gewesen. Irgendjemand musste etwas bewegen. Genau das ist dank ‚Stanks‘ passiert.“