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NHL.com/de nennt Gründe der Dankbarkeit

Das Redaktionsteam gibt seine Ansichten preis, warum es großartig ist, die NHL verfolgen zu können

von NHL.com/de

Während der Saison 2018/19 wird das Team von NHL.com/de jeden Freitag in der Rubrik "Writer's Room" wichtige Themen der Liga diskutieren und analysieren. In dieser Ausgabe: Gründe zu Thanksgiving dankbar für die NHL zu sein.

Die NHL fasziniert Millionen von Menschen auf der ganzen Welt. Dort wird die schnellste Mannschaftssportart der Welt perfektioniert und noch schneller dargeboten, als nirgendwo sonst. Neben ausgeprägten technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten überzeugen die Spiele durch Kampf, Einsatz und Spannung. Hinzu kommt, dass die Liga eine Ausgeglichenheit bietet, die beeindruckend ist.
Was finden die Redakteure von NHL.com/de besonders an der allgemein (zurecht?) als besten Eishockeyliga der Welt bezeichneten NHL und die dort präsentierten Spiele?

Christian Göbel: Es gibt so viel, das mich an der NHL begeistert, dass ich diesen Writer's Room vermutlich allein füllen könnte, doch um den Kollegen auch etwas Raum zu lassen, fokussiere ich mich auf zwei Punkte. Ein Aspekt bezieht sich auf das Spiel. Das wöchentliche Match in der DEL live zu sehen ist nett, doch die Geschwindigkeit der NHL-Partien über nhl.tv im Anschluss ist einfach beeindruckend. Das Talent der Spieler, besonders der jungen Superstars wie Connor McDavid lässt mich innerlich immer wieder Freudensprünge machen. Auf der anderen Seite steht das Event NHL-Spiel. Jeder der bereits eine Partie live verfolgen durfte weiß, wovon ich spreche. Mit den Vegas Golden Knights hat die NHL in der Saison 2017/18 ein Team hinzubekommen, das dieses Spektakel beherrscht, wie kaum ein anderes. Ich für meinen Teil bin dankbar, dieses Erlebnis bereits gehabt zu haben.

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Robin Patzwaldt: Ich habe rund um den Jahrtausendwechsel angefangen mich intensiv mit der NHL zu beschäftigen. Im Rahmen einer damaligen Leserreise von Eishockey.com knüpfte ich erste Kontakte in die Szene, begeisterte mich immer mehr für die damaligen Superstars der Liga. Peter Forsberg, Ray Bourque, Mark Messier, ja sogar noch der bei einem Comeback auf dem Eis aktive Mario Lemieux, das waren die populärsten Protagonisten damals. Einige Jahre später, nach und nach, ging einer nach dem Anderen in den sportlichen Ruhestand. Damals machte sich eine Art von Schwermut unter meinen Eishockeyfreunden breit.

Diese Generation der Superstars wäre unersetzlich. Alles was da jetzt noch an Nachwuchsspielern käme, hätte es schwer an diese Kaliber heranzukommen. Heute wissen wir, die Liga hat mehr als nur gleichwertigen Ersatz gefunden. Millionen Eishockeyfreunde begeistern sich mindestens genauso emotional für die jungen Helden. Spieler wie Patrik Laine, Auston Matthews, Connor McDavid oder aus deutscher Sicht auch Leon Draisaitl haben den Staffelstab erfolgreich weitergetragen. Etwas, für das nicht nur ich, sondern auch die gesamte Liga sehr dankbar sein kann.

 

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Christian Rupp: Ich hatte im Mai und Juni dieses Jahrs die Ehre, live vom Stanley-Cup-Finale 2018 berichten zu dürfen. Für einen jahrelangen Eishockey-Fan und -Reporter war dies ohne Übertreibung der "heilige Gral". Den besten Sport auf allerhöchstem Niveau zu sehen, war eine Erfahrung fürs Leben. Die Begeisterung in den Städten Las Vegas und Washington, die Zusammenarbeit mit den Spielern, die perfekte Organisation durch die NHL, die Stimmung auf den Rängen und die Shows in den Arenen werde ich niemals vergessen. Ein absoluter Gänsehaut-Moment war auch das krasse Wechselbad der Gefühle kurz nach der Entscheidung: Der tiefe Schock und die große Enttäuschung in der Kabine der Golden Knights, wo Träume geplatzt sind. Und ein paar Schritte weiter grenzenlose Begeisterung, Freude, Erleichterung und Jubel der Capitals, die das ultimative Ziel mit dem Stanley Cup und ihren Familien auf dem Eis gefeiert haben. Danke für dieses epische Abenteuer!

Stefan Herget: Ich bin schon seit 1994 ein NHL-Fan und habe wie Robin die tolle Zeit seiner genannten Stars erlebt, aber zusätzlich noch Wayne Gretzky live verfolgen können. Die NHL ist ein Business, darüber muss man sich im Klaren sein, aber das was sportlich geboten wird, sucht seines Gleichen auf der Welt. Ich habe mittlerweile 224 NHL-Spiele live vor Ort gesehen, kenne fast alle deutschsprachigen Spieler persönlich und war in 28 der 31 vorhandenen Arenen. Es ist selbst für mich, der über NHL tagtäglich berichtet, schön zu sehen, wie bodenständig Eishockeyspieler in aller Regel trotz ihres Millionengehaltes sind und ihre Fans wertschätzen. Das spiegelt sich unter anderem in dem sozialen Engagement, das die Klubs und deren Spieler in ihren Städten zeigen, wider.

Auch ich bin wie Ruppi immer wieder aufs Neue fasziniert, ein Stanley Cup Finale live zu sehen. 2018 war mein zwölftes Finale, bei dem ich live vor Ort war. Ich hatte die Ehre, Dennis Seidenberg 2011, Tom Kühnhackl 2016 und 2017, Mark Streit 2017 sowie Philipp Grubauer 2018 als einer der Ersten zum Stanley Cup Champion auf dem Eis zu gratulieren. Ein überragendes Erlebnis, was aber noch davon getoppt wird, wenn man sieht, wie beide Mannschaften sich aufarbeiten, um jeden Zentimeter kämpfen und bis zur Erschöpfung alles geben, um den Stanley Cup zu gewinnen. Hier werden auch Millionen verdient, aber der sportliche Erfolg zählt noch was. Im Fußball habe ich manchmal meine Zweifel daran, wenn zu sehen ist, wie lustlos selbst bei einer Weltmeisterschaft gespielt wird. Dafür bin ich der NHL und seinen Spielern dankbar, dass trotz des Business der sportliche Erfolg und der Fan sowie das soziale Engagement noch etwas wert sind.

 

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Marc Rösch: Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Ohne alle anderen Sportereignisse klein reden zu wollen, für mich ist die NHL einfach nur die faszinierendste und beste Sportliga auf diesem Planeten. Die Geschwindigkeit des Spiels ist atemberaubend und es ist einfach nur ein Spektakel, so hoch talentierte Spieler wie Connor McDavid zu verfolgen. Dass die NHL uns jetzt mit dem Angebot von NHL.tv auch noch die Möglichkeit bietet, ausgewählte Spiele zur besten Sendezeit hierzulande bestaunen zu dürfen, ist einfach nur sensationell.

Axel Jeroma: Wenn ich die NHL mit der Fußball-Bundesliga vergleiche, geht es mit wie Stefan. Die NHL-Spieler haben den Bezug zur Basis noch nicht verloren. Sie wissen, wo sie herkommen und sind Menschen wie du und ich geblieben. Sie begegnen dir mit einer Offenheit und Normalität, wie sie im heutigen Sport-Business an anderer Stelle oft nicht mehr anzutreffen ist. Das macht die Spieler und mit ihnen die gesamte Liga unheimlich sympathisch. Darüber hinaus gehen sie ihrem Job mit unheimlicher Leidenschaft und Präzision nach. Das sorgt an jedem Spieltag für Spektakel und zieht die Fans weltweit in ihren Bann.

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